Kinoprogramm

Verhinderter Selbstmörder und Querulant im KuBa
Von Redaktion [09.06.2016, 07.34 Uhr]

Ein Querulant aus Trauer, das ist Ove. In einer idyllischen Vorstadtsiedlung in Schweden ist er selbstberufener Melder von Falschparkern und versäumter Mülltrennung. Das seltsame Verhalten Oves hat jedoch einen sehr traurigen Grund. Vor kurzem ist seine geliebte Frau verstorben. Der Rentner hat ihren Tod nie überwunden und versucht sich seinerseits das Leben zu nehmen.

Dabei hat Ove bereits zahlreiche missglückte Selbstmordversuche hinter sich, die bisher immer durch höhere Gewalt verhindert wurden. Eines Tages beschließt er sich zu erhängen. Doch auch diesmal wird Ove gestört. In das leerstehende Nachbarhaus zieht eine neue Familie ein, die kurzerhand Oves Briefkasten mit ihrem Auto umnietet. Ove verschiebt erstmal seine Selbstmordpläne, um die Eindringlinge ordentlich zurechtzuweisen.

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Stattdessen passiert etwas Erstaunliches: Die neue Nachbarin Parvaneh (Bahar Pars) kann hinter die Fassade des depressiven Rentners schauen. Die beiden gehen eine ungewöhnliche Freundschaft ein, wobei Ove durch die Unterstützung seiner Nachbarin und einer zugelaufenen Katze wieder einen Sinn in seinem Leben sieht.

“Ein Mann namens Ove” basiert auf dem gleichnamigen tragikomischen Roman des schwedischen Autoren Frederik Backmann, der 2014 zum weltweiten Bestseller geriet. Die schwarzhumorige Komödie wurde von dem schwedischen Regisseur Hannes Holm („Salto für Anfänger“) inszeniert. Die Hauptrolle des kauzigen Ruhestandlers übernimmt der schwedischen Charakterdarsteller Ralf Låssgard („Die Nacht der Jäger“, „Sturm“). In Deutschland ist der Schauspieler als Kommissar Kurt Wallander in den Henning Mankell-Krimis („Henning Mankell: Wallanders letzter Fall“) bekannt.

Die Literaturverfilmung können Kinogänger am Montag, 13., und Dienstag, 14. Juni, jeweils um 20 Uhr im Jülicher Kulturbahnhof sehen.


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