Neues aus dem Forschungszentrum

Jülich: Für mehr Reichweite bei Elektroautos
Von Redaktion [27.05.2016, 07.41 Uhr]

Ein kompakter, sparsamer und leiser Range-Extender für Elektrofahrzeuge: Das ist das Ziel eines gemeinsamen Projekts von Industriepartnern, der Fachhochschule Aachen und des Forschungszentrums Jülich, das jetzt an den Start ging. Das Bundeswirtschaftsministerium fördert das auf drei Jahre angelegte Vorhaben mit insgesamt rund einer Million Euro.

Ein großes Problem für Elektromobile ist ihre geringe Reichweite. Für Langstreckenfahrten ist ein Range Extender notwendig: Mit seinem Verbrennungsmotor betreibt er einen Generator, der während der Fahrt die Batterie lädt und damit die Reichweite erhöht. Ein Problem bisheriger Range Extender ist ihre Größe und ihr Gewicht.

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Forschungszentrum, FH sowie die Firmen ECC (Eschweiler) und entec-engineering (Essen) wollen in drei Jahren ein kleines, leichtes und leistungsstarkes Aggregat entwickeln: Mit einem Volumen von rund 30 Litern und einem Gewicht von etwa 30 Kilogramm soll der Range Extender made in NRW leicht zu handhaben sein und ähnlich wie ein Fahrradträger bei Bedarf schnell auf die Anhängerkupplung eines Fahrzeugs montiert werden können.

Am Jülicher Peter Grünberg Institut /Jülich Centre for Neutron Science wird der Schallschutz des neuartigen Range Extenders entwickelt und erforscht, wie er in das elektrische Bordnetz eines E-Mobils integriert werden muss. Diesen Teil des Projektes fördert das Bundeswirtschaftsministerium mit rund 188.000 Euro.


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