Jülich: Ministerin steht jetzt im goldenen Buch
Von Gisa Stein [21.05.2016, 07.08 Uhr]

Ministerin Steffens trägt sich in das goldene Buch der Stadt Jülich ein.

Ministerin Steffens trägt sich in das goldene Buch der Stadt Jülich ein.

Mit einem Eintrag ins Goldene Buch der Stadt Jülich im Beisein von Bürgermeister Axel Fuchs beendete die nordrhein-westfälische Gesundheits-Ministerin Barbara Steffens ihren Besuch in der Herzogstadt. Sie hatte im Großen Sitzungssaal des Neuen Rathauses vor Seniorinnen und Senioren zu den Themen Alter, Gesundheit und Pflege auf Einladung der AG 60plus und des Jülicher Seniorenbeirates referiert.

In ihrem Vortrag verwies die Ministerin auf den Status Quo der alternden Gesellschaft, „die nicht eingerichtet sei auf die Dinge, die wir haben“. Fehlende Infrastruktur, auseinanderdriftende Familienverbünde, Einkaufszentren auf der Grünen Wiese und fehlende Sozialstrukturen würden den Senioren Teilhabe am Alltagsleben einer Stadt immer mehr erschweren.

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Zukünftige Aufgaben seien Strukturänderungen, Pflegeprävention und – wo es ohne diese nicht mehr geht – hochqualitative Pflege. Kommunen müssten frühzeitig andere Strukturen auf den Weg bringen, denn bessere Konzepte seien die, die weniger Kosten für Kommunen verursachen. In einer anschließende Frage- und Antwortrunde konnte sich die Ministerin über zahlreiche in Jülich existierenden Projekten informieren und die Zuhörer ihrerseits über viele Maßnahmen anderen Kommunen in NRW, die durch die Diskussion angestoßen worden sind und für Jülich Inspiration bieten . Foto: Stadt Jülich/Stein

Bürgermeister Axel Fuchs freute sich über „die durch den Besuch ausgedrückte Wertschätzung für die Jülicher Menschen und Institutionen, die sich für die Belange der Senioren einsetzen.“ Gleichzeitig warb er um Fördermittel seitens des Landes für die Kommunen, damit diese den Aufgaben gerecht werden können, die an sie gestellt werden.


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