Kino im KuBa

Jülich: „Frauen“ und die Kuh „GPS“
Von Redaktion [16.05.2016, 17.42 Uhr]

Wenn Männer über "Frauen" sprechen…

Wenn Männer über "Frauen" sprechen…

In der Woche nach Pfingsten stehen im Jülicher Kulturbahnhof erstmal „Frauen“ im Mittelpunkt – zumindest filmisch. Der in Szene gesetzte Geschlechterkampf von Nikolai Müllerschön läuft am Dienstag, 17. Mai, im KuBa-Abendprogramm ab 20 Uhr. Die Verwechslungskomödie über „Frauen“ ohne Frauen hat Regieseur Nikolai Müllerschön mit „Männer-Darsteller“ Heiner Lauterbach, Martin Brambach, Blerim Destani, André Hennicke, Harry Baer und Orhan Müstak
umgesetzt.

K.O. Schott, ein steinreicher Industrieller, muss dringend zu einem Termin nach Bad Honnersheim. Durch eine Verwechslung wird er vom falschen Chauffeur, Rüdiger Kneppke abgeholt. Lis Tucha, gebürtiger Mazedonier, entscheidet sich im allerletzten Moment seine Verlobte Aische doch nicht zu ehelichen und entkommt nur mit Müh und Not ihrer blutrünstigen Verwandtschaft – indem er die Limousine mit Kneppke und Schott als Fluchtfahrzeug kidnappt.

Unterwegs geraten drei völlig unterschiedliche Philosophien das ‘Andere Geschlecht’ betreffend aneinander. Immer wieder geht es um Frauen, diese Wesen, die so faszinieren und doch so fremd sind. Diese intensive, durchaus kritische Auseinandersetzung zwingt alle Drei, ihr festgefahrenes Frauenbild zu korrigieren.

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Wüste Probleme in Timbuktu

Wüste Probleme in Timbuktu

Um 9.30 Uhr ist am Donnerstag schon Einlass, wenn Teilnehmer am Filmfrühstück im Jülicher KuBa mit der Evangelischen Erwachsenenbildung im Kirchenkreis Jülich nach „Timbuktu“ reisen. Der Film selbst beginnt um 10.30 Uhr.

Kidane lebt friedlich mit seiner Frau Satima, seiner Tochter Toya und Issan, einem kleinen, 12 Jahre alten Hirtenjungen in den Dünen, nicht weit von Timbuktu, das in die Hände religiöser Fundamentalisten gefallen ist.

In der Stadt erdulden die Einwohner ohnmächtig das Terrorregime, das von den Dschihadisten eingesetzt wurde, um ihren Glauben zu überwachen. Musik, Gelächter, Zigaretten und sogar das Fußballspielen wurden verboten. Die Frauen sind zu Schatten geworden, die versuchen, würdevoll Widerstand zu leisten. Jeden Tag werden von auf die Schnelle eingesetzten Tribunalen tragische und absurde Strafen ausgesprochen. Kidane und seine Familie bleiben von dem Chaos in Timbuktu verschont. Aber ihr Schicksal ändert sich, als Kidane aus Versehen Amadou tötet, einen Fischer, der seine Lieblingskuh „GPS“ schlachtete. Nun muss er sich den neuen Gesetzen der ausländischen Besatzer stellen.

Eine Reservierung ist zwingend erforderlich unter 02461-346 643 oder online im Ticketshop Der Eintritt inklusive Frühstück kostet 10 Euro.


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