„3. Energiepolitischen Wirtschaftsgespräch“ im Forschungszentrum

Jülich: „Schnellen Draht“ zur Wissenschaft
Von Redaktion [02.05.2016, 07.27 Uhr]

Zu den „3. Energiepolitischen Wirtschaftsgespräch“ ins Jülicher Forschungszentrum hatte die IHK Handelskammer Aachen eingeladen. Hier sprachen sich viele Unternehmer für einen „schnellen Draht“ zur Wissenschaft aus. So ließen sich die Erkenntnisse aus der Forschung rascher in die Anwendung bringen.

„Das Tagesgeschäft eines Unternehmers lässt es nicht zu, die Kompetenzen der Forschungseinrichtungen zu scannen. In einer neuen Arbeitsgruppe wollen wir dafür eine Lösung finden“, sagte Dr. Peter Kramp, Geschäftsführer der Smurfit Kappa Zülpich Papier GmbH, beim Austausch zwischen Unternehmern, Wissenschaftlern und Thomas Rachel, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesforschungsministerium. „Das einzigartige Innovationsklima der Region ist das Ergebnis des Zusammenspiels von exzellenter Forschung und innovativer Unternehmenskultur“, sagte Rachel. Eine engere Kooperation
ermögliche der Technologieregion Aachen die Fortsetzung ihrer Erfolgsgeschichte.

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Austausch zu „Innovationspotenzialen der Energiewende“: RWTH-Prof. Armin Schnettler (v.l.), Staatssekretär Thomas    Rachel, IHK-Geschäftsführerin Anke  Schweda mit FZJ-Vorstand Prof. Wolfgang Marquardt und Prof. Rüdiger Eichel. Foto: R-U Limbach

Austausch zu „Innovationspotenzialen der Energiewende“: RWTH-Prof. Armin Schnettler (v.l.), Staatssekretär Thomas Rachel, IHK-Geschäftsführerin Anke Schweda mit FZJ-Vorstand Prof. Wolfgang Marquardt und Prof. Rüdiger Eichel. Foto: R-U Limbach

„Die Betriebe brauchen schnell wirtschaftliche Lösungen, um die Energiewende umsetzen und nutzen zu können“, sagte IHK-Geschäftsführerin Anke Schweda: „Wenn Forschungsergebnisse gezielt in unsere Unternehmen gelangen, profitiert der gesamte Wirtschaftsstandort nachhaltig davon.“ Die Kammer werde dies – wie bereits in ihren „Energiepolitischen Positionen“ skizziert – weiterhin unterstützen.

Auch für das Forschungszentrum Jülich bilde der Technologietransfer im Bereich der Energiewende ein zentrales Thema, sagte der Vorstandsvorsitzende Professor Dr. Wolfgang Marquardt. In der Energieforschung seien vielfältige Projekte in Bearbeitung. „Dieser dynamisch wachsende Schwerpunkt im Forschungszentrum ist national wie international sehr gefragt“, sagte er: „Jetzt ist der richtige Zeitpunkt gekommen, den Technologietransfer dieser Dynamik anzupassen.“


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