Aus dem Ausschuss

Jülich: Neue Mauer, neuer Flächennutzungsplan
Von tee [08.03.2016, 08.07 Uhr]

Zwei Entscheidungen hat der Planungs-, Umwelt-, Bauausschuss auf den Weg gebracht: Die Begrenzungsmauer an der südöstlichen Seite des Schwanenteiches wird abgerissen und das Gelände des alten Verkehrsübungsplatzes im Heckfeld erhält einen neuen Flächennutzungsplan.

Wie es zu den Ausbrüchen im Mauerwerk gekommen ist, konnte Robert Helgers vom Tiefbauamt im jüngsten Bauausschuss auch nicht erklären. Fakt ist aber, dass darüberhinaus große Risse entstanden sind, die die Tragfähigkeit gefährden. Gipsmarker sind gesetzt worden, die täglich beobachtet werden. So lange es keine gravierenden Veränderungen gibt, kann der Zustand so bleiben, ohne eine Gefährdung zu bedeuten. Darum ist der Weg - der die fußläufige Verbindung von der Bahnhofstraße zur Kartäuserstraße darstellt - auch wieder benutzbar.

Für 65.000 Euro - nach grober Schätzung, ohne das eine konkrete Planung vorliegt, wie Helgers erklärte, sollen nun Als dauerhafte Sanierung, die ganze Mauer, bis auf das Wegeniveau abgetragen und, ähnlich wie an den angrenzenden Seiten, mit einem Abschlußstein versehen werden. Für eine "ordnungsgemäße Ableitung des Regenwassers" wird ebenfalls gesorgt.

Der Übergang vom Gehweg zum Gewässer wird mit Wasserbausteinen "abgeböscht".

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Wenn die Stadt das Gelände des ehemaligen Verkehrsübungsplatzes im Heckfeld mit Wohnbebauung oder Gewerbeansiedlungen nutzen möchte, ist eine Änderung des Flächennutzungsplans vonnöten. Da es sich um eine "Pufferzone" zwischen Wohnbebauung und Industrie handelt, sind hier gewissen Einschränkungen zu machen: Geschäfts- oder Bürogebäude wären ebenso möglich, wie Gastronomie und Hotels, Gewerbebetriebe oder Verwaltungsgebäude - das nennt sich im Fachvokabular "sonstiges Sondergebiet".

Diese Nutzungsmöglichkeiten hat der Ausschuss jetzt durch sein Votum möglich gemacht - auch, wenn derzeit keine konkreten Nutzungspläne vorliegen. Darum wurde auch ein Bebaungsplan nicht beschlossen. Die politischen Vertreter waren sich mit der Verwaltung einig, dass man sich nicht vorab in den Möglichkeiten knebeln wolle.


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