Kino im KuBa

Jülich: Von Peanuts, dem lieben Gott und Pilgern
Von Redaktion [25.02.2016, 12.57 Uhr]

Legendär: Snoopy und Woodstock

Legendär: Snoopy und Woodstock

Die animierte Peanuts-Gang, ein frustrierter Gott am PC und einem Entertainer auf Wanderschaft handelt das aktuelle Kinoprogramm im Jülicher Kulturbahnhof. "Peanuts - Der Film" bringt die Rasselbande auf bislang ungesehene Art am Montag, 29. Februar, und Dienstag, 1. März, jeweils um 17 Uhr auf die Leinwand (Eintritt 3 Euro). Charlie Brown, Snoopy, Lucy und Linus und der Rest der beliebten "Peanuts"-Truppe haben ihren ersten großen Auftritt auf der Kinoleinwand - und zwar in bester digitaler Animation.

Snoopy, der weltweit beliebteste Beagle - und Fliegerass - schwingt sich in großer Mission in die Lüfte, um seinen Erzfeind, den Roten Baron, zu verfolgen. Währenddessen begibt sich sein bester Freund Charlie Brown auf ein anderes episches Abenteuer. Fantastisch umgesetzt von den Machern von "Ice Age" und nach einer Idee von Charles M. Schulz beweisen die Kids, dass jeder Underdog seine Chance bekommt.

Das Gott existiert und in Brüssel lebt, veranschaulicht an beiden Tagen abends ab 20 Uhr die belgisch-französisch-luxemburgische Komödie "Das brandneue Testament" (Eintritt: 5.50 Euro / 5 Euro ermäßigt). Doch der Allmächtige ist kein weiser Weltenlenker, sondern ein Familienvater, der frustriert im Bademantel durch die Wohnung schlurft und Frau und Tochter Éa tyrannisiert. Ansonsten hockt Gott vor seinem Computer und tüftelt mit diebischer Freude jene dummen, sadistischen Gebote aus, die zu den Fragen führen, die die Menschheit bewegen: Warum fällt der Toast immer auf die Marmeladenseite, und weshalb erwischt man im Supermarkt grundsätzlich die langsamste Schlange an der Kasse? Als wäre das nicht schon schlimm genug, lässt er immer wieder Dampf ab, indem er Naturkatastrophen oder Kriege arrangiert.

Irgendwann hat Éa die Nase voll. Höchste Zeit für eine Lektion, findet sie. Und hackt sich in Gottes Computer ein. Die geheimste seiner geheimen Dateien, die Todesdaten aller Menschen, ist schnell geöffnet. Und dann dauert es nur noch ein paar Klicks, bis jeder Mensch auf Erden per SMS erfährt, wie lange er noch zu leben hat. Diese schockierende Botschaft nehmen manche besser auf als andere und plötzlich denken alle Menschen darüber nach, was sie mit der ihnen verbleibenden Zeit anfangen wollen. Éa bricht fluchtartig auf, um auf der Erde sechs neue Apostel zu suchen und ein brandneues Testament zu schreiben. Doch Gott ist der Meinung, dass er inmitten des ganzen Chaos auch noch ein gewaltiges Wort mitzureden hat.






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Der liebe Gott im Bademantel

Der liebe Gott im Bademantel

Für Nachzügler läuft zum dritten Mal "Ich bin dann mal weg" (Eintritt: 5.50 Euro / 5 Euro ermäßigt) im KuBa. Die verfilmte Pilgerreise von Hape Kerkeling erzählt vom Suchen und Ankommen – manchmal schreiend komisch, aber auch bewegend und emotional.

Nach einem Hörsturz, einer Gallenblasen-Operation und einem eingebildeten Herzinfarkt wird dem Entertainer Hape unmissverständlich klar, dass es so nicht weitergeht. Er nimmt sich ein halbes Jahr Auszeit und wandert auf dem Jakobsweg nach Santiago de Compostela – auf der Suche nach … ja, nach was eigentlich? Nach Gott? Der Wahrheit? Sich selbst? Mit leichtem Ton und emotionaler Intensität beginnt eine spirituelle Aben- teuerreise, die lange nachklingt. „Ich bin dann mal weg“ ist eine unterhaltsame Komödie mit Tiefgang, die ebenso Stoff zum Lachen wie zum Nachdenken bietet.


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