Aus dem Polizeibericht

In Jülich und Broich: Zwei Unfälle in kurzer Zeit
Von Redaktion [07.02.2016, 18.59 Uhr]

Ein lauter Knall machte die Wartende am Bahnhof im Nordviertel am Weiberfastnachts-Donnerstag aufmerksam: Bei genauem Hinsehen fiel ihr ein roter Kleinwagen auf, der mit dem Fahrzeugheck unmittelbar an einem geparkten Pkw stand. Der Fahrer des roten Autos kümmerte sich aber nicht weiter um den Unfall, sondern fuhr mit hoher Geschwindigkeit davon.

Die Zeugin notierte sich das Kennzeichen des Flüchtenden und verständigte die Polizei. Den Fahrer konnte sie sogar beschreiben und angeben, dass der Wagen mit vier bis fünf Personen besetzt war. Die Polizei leitete umgehend eine Fahndung ein, die jedoch zunächst ohne Erfolg verlief. Gefertigt wurde zudem eine Strafanzeige wegen Verkehrsunfallflucht: an dem geparkten Wagen hatte der Unfallfahrer einen Schaden von etwa 2000 Euro verursacht.

Noch während der laufenden Ermittlungen wurde der Polizei dann gegen 14.30 Uhr ein Verkehrsunfall mit Personenschaden auf der L 253 gemeldet. In Höhe Broich war ein Wagen von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Nach Angaben des Fahrers, einem 20-Jährigen aus Aldenhoven, war er von Tetz in Richtung Jülich unterwegs. In Höhe von Broich habe er plötzlich einen Schlag in der Lenkung verspürt, woraufhin das Fahrzeug nach links zog. Er versuchte, dagegen zu lenken und kam daraufhin nach rechts von der Fahrbahn ab. Hier stieß der Pkw gegen einen Baum.

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Alle fünf Beifahrer des jungen Mannes zogen sich Verletzungen zu, die bei drei Insassen stationär behandelt wurden. Zwei konnten nach ambulanter Behandlung entlassen werden. Am Auto entstand Sachschaden in Höhe von circa 1200 Euro.

An der Unfallstelle war den aufnehmenden Beamten schnell klar, dass es sich bei dem verunfallten Pkw um den Flüchtigen aus der Artilleriestraße handelte. Das Aussehen des Fahrers stimmte zudem mit der von dem ersten Unfallfahrer abgegebenen Beschreibung der Zeugin der Verkehrsunfallflucht überein.

Angaben zum vorangegangenen Unfall machte der junge Mann aber nicht. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde schließlich sein Führerschein beschlagnahmt. Das Auto wurde zur Feststellung technischer Mängel sichergestellt.


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