Aus dem Polizeibericht

16jähriger verunglückte bei Jülich mit Vaters Auto
Von  [08.02.2016, 18.30 Uhr]

Das hätte noch katastrophaler enden können. Am Samstagabend hatte sich laut Polizeibericht ein 16-Jähriger unerlaubt mit dem Wagen seines Vaters aufgemacht. Auf der B55 zwischen Jülich und Bergheim kam es in Höhe der Anschlusstelle bei Welldorf zum Unfall. Laut Zeugen war der Jugendliche ohne Licht, aber mit überhöhter Geschwindigkeit gefahren.

Unstrittig ist jedenfalls, dass er auf den Anhänger eines vorausfahrenden Gespanns auffuhr. Offenbar hatte er die an der Auffahrt auf die B 55 das Fahrzeug des 45-Jährigen Jülichers vor sich zu spät erkannt und war frontal gegen das Heck des Anhängers geprallt. Danach verlor
der junge Fahrer vollends die Kontrolle über den Wagen und donnerte in die seitliche Schutzplanke. Dort mussten hinzu kommende Verkehrsteilnehmer ihm aus seinem total beschädigten Fahrzeug helfen.

Hoher Sachschaden, ein Krankenhausaufenthalt und ein langwieriges Strafverfahren sind das Resultat des leichtsinnigen Unternehmens.

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Der Rettungsdienst transportierte den 16-Jährigen, der einige Verletzungen erlitten hatte aber ansprechbar war, ins Krankenhaus, wo er voraussichtlich stationär verbleiben musste. Immerhin, berauschende Mittel waren nicht im Spiel.

Derweil gab es für die Polizei und die anderen eingesetzten Helfer und Retter noch einiges an der Unfallstelle zu tun. Abschleppdienste holten den total beschädigten Pkw sowie den ebenfalls deutlich beschädigten Anhänger von der Unfallstelle. Die Gesamtschadenshöhe dürfte erheblich mehr als 10.000 Euro betragen.

Für die Dauer der Unfallaufnahme und Säuberung musste das betroffene Teilstück der B 55 bis kurz vor 21 Uhr gesperrt werden. Wie so oft, leisteten auch die örtlichen Feuerwehren wertvolle
Hilfeleistungen rund um das Geschehen.

Nach dem bisherige Stand der Ermittlungen hatte der Jugendliche sich heimlich den Schlüssel für das Auto seines Vaters genommen. Die strafrechtlichen Ermittlungen der Polizei gegen den
16-Jährigen dauern an.


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