Haus ist unbewohnbar

Koslar: Brandgefahr herbei geführt
Von Redaktion [08.11.2005, 15.52 Uhr]

Am Freitagabend erklärten Polizei und Ordnungsamt ein Haus für unbewohnbar. Die dort wohnende vierköpfige Familie musste bei Verwandten untergebracht werden.

Gegen 19 Uhr teilten Bewohner aus Koslar über Notruf mit, dass es auf der Fahrbahn vor einem Wohnhaus in der Leisartstraße brennen würde. Nach ersten Feststellungen der Feuerwehr, hatte ein 43 Jahre alter Hausbewohner einen in Brand geratenen Benzinkanister aus dem Fenster geworfen und später selbstständig gelöscht. Dabei hatte er sich eine Verletzung an der rechten Hand zugezogen.

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Bei den Ermittlungen der hinzu gerufenen Polizei stellte sich heraus, dass in dem Haus der Stromzähler vom offenbar geprellten Stromlieferanten ausgebaut worden war. Der 43-Jährige hatte deswegen auf einem rückwärtigen Balkon im Obergeschoss ein Notstromaggregat installiert, mit dem er die Stromversorgung in seiner Wohnung wieder herstellte. Beim Befüllen des Tanks an diesem Gerät mit einem Benzin-/Ölgemisch hatte sich Feuer entzündet. Daraufhin war der Mann mit dem Kanister, in dem sich die brennbare Flüssigkeit befand, durch das Wohnzimmer gerannt und hatte den Behälter auf die Straße geworfen. In der Wohnung waren dabei auch kleine Brandstellen entstanden, die er mit einem Eimer Wasser aber ablöschen konnte.

Die Polizeibeamten beschlagnahmten den Brandort und versiegelten die Hauseingangstür. Gegen den Familienvater wurde ein Strafverfahren wegen des Herbeiführens einer Brandgefahr eingeleitet.


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