Ausverkauft

"Blütenträume" im Jülicher KuBa
Von Redaktion [06.02.2016, 08.14 Uhr]

Werden wir alt? Ja... aber wir sind doch keine Rentner! Nein, wir sind Menschen in der „nachberuflichen Lebensphase", stellt Friedrich, ein pensionierter Schuldirektor, fest. Er und sechs weitere Damen und Herren, finden sich in der Volkshochschule zu einem „Flirtkurs 55+" zusammen, der von einem „frustrierten" Schauspieler geleitet wird. "Blütenträume" heißt das Stück, dass am Samstag, 13. Februar, um 20 Uhr im Kulturbahnhof Jülich aufgeführt wird. Die Vorstellung ist bereits ausverkauft. Aufgeführt wird diese wunderbare Komödie von der Aachener Theatergruppe „Spürbar Theater" unter der Regie von Ingrid Wiederhold. Mit Rosemarie David und Bert Voiss spielen in dieser Aufführung auch zwei Schauspieler der Jülicher Theatergruppe Bühne 80 mit.

Allen ist etwas gemeinsam: Sie wollen dem Alleinsein im Alter entfliehen, noch einmal Frühlingsluft schnuppern, sich neu verlieben! Kursleiter Jan - ein „Jungspund" - hat die Techniken des Coachings gelernt: „Ihr seid das Produkt, das ihr verkaufen wollt." Die Teilnehmer sollen sich neu präsentieren, frisch und appetitlich, wie ein Sahneschnittchen oder ein Filetstück. Schließlich schicken ihn „die Alten zum Teufel" und treffen sich privat.

Die Darsteller:
Frieda, die nicht weiß wie Allein-Sein geht: Rosemarie David
Ulf, der Modellschreiner mit Feingefühl: Claus Blankertz
Heinz, der Mann ohne Eigenschaften: Udo Rüttgers-Schlößer
Gila, eine patente Frau, die sich gerne kümmert: Heike Thormeyer
Julia, die nach Zuneigung gierende Karrierefrau: Christina Sodermanns
Friedrich, voller Lebens-Lust: Bert Voiss
Britta, staubtrocken und zynisch: Monika Paar
Jan, frustrierter Schauspieler und Seminarleiter: Julius Schneege

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"Blütenträume-Autor" Lutz Hübner wurde in Heilbronn geboren und wuchs in Weinsberg auf. Nach dem Abitur 1983 am dortigen Gymnasium studierte er 1983/1984 Germanistik, Philosophie und Soziologie in Münster. Nach einer Schauspielausbildung von 1986 bis 1989 an der Hochschule des Saarlands für Musik und Kunst in Saarbrücken war er als Schauspieler zunächst am Saarländischen Staatstheater in Saarbrücken und am Badischen Staatstheater in Karlsruhe tätig. In den Jahren 1990 bis 1993 wirkte er am Rheinischen Landestheater Neuss, von 1993 bis 1996 am Theater der Landeshauptstadt Magdeburg jeweils als Schauspieler und Regisseur.

Seit 1996 ist er freiberuflicher Schriftsteller und Regisseur. Er schrieb seitdem etliche Stücke, teils mehrere im selben Jahr, die ihn laut Statistik des Deutschen Bühnenvereins schon in der Spielzeit 1999/2000 zum meistgespielten Dramatiker der Gegenwart auf deutschen Bühnen machten, in der Anzahl der Aufführungen nur noch von Shakespeare und Goethe übertroffen. In der Spielzeit 2001/2002 fanden 751 Aufführungen seiner Werke statt. Bekannt wurde er anfangs vornehmlich für seine an ein jugendliches Publikum gerichteten Stücke wie Das Herz eines Boxers. Bald nahm er sich auch anderer Themen an, wie zum Beispiel des Berliner Bankenskandals im Bankenstück von 2004.

Das Spürbar Theater ist eine freie, unabhängige Theatergruppe. Akteure verschiedener Sparten haben sich unter professioneller Regie zusammen gefunden, um innovative Theater- und Filmprojekte auf freien Theaterbühnen einem breiten Publikum nahe zu bringen. (http://www.spuerbar-theater.de)


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