Zweitägiges Seminar

Ehrenamtler lernen in Jülich Grenzen ziehen
Von Redaktion [13.10.2015, 11.36 Uhr]

Gut für sich sorgen sollen ehrenamtlich engagierte Menschen, damit sie ihre Arbeit zum Gemeinwohl auch mit dem eigenen Seelenheil und Leben in Einklang bringen können. Manchmal sind Wünsche unangemessen oder nehmen zu viel Raum ein. Gespräche ufern aus oder die Hilfesuchenden werden zu fordernd. „Nein“ wäre die richtige Antwort - sie auszusprechen fällt vielen Helfenden schwer. Für den besseren Umgang mit sich selbst als Ehrenamtler will das Seminar "im Ehrenamt Nein sagen / Grenzen setzen" im Jülicher Rathaus an der Großen Rurstraße 17 sorgen.

Zwei Mal treffen sich die maximal 15 Teilnehmer jeweils von 16 bis 18 Uhr, nämlich am Dienstag, 27. Oktober und Montag, 9. November, im Kleinen Sitzungssaal

Referentin Sabine Nolden, Systemischer Coach und seit 2010 Geschäftsführerin von FORT .e – Fortbildung effekitv., wird zunächst eine Bestandsaufnahme der Erfahrungen in der ehrenamtlichen Arbeit machen, warum sich die Teilnehmer engagieren und mit welchen Situationen sie konfrontiert werden.

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Ergründet werden soll, warum das „Nein-Sagen“ so schwer fällt und wo die eigenen Grenzen sind. "Ein begründetes „Nein“ trägt dazu bei, respektvoll mit den eigenen Ressourcen umzugehen", sagt die Dipl. Sozialarbeiterin.

Ziel des Seminars soll sein, ein „Nein“ vertreten zu können ohne den anderen zu verletzen.

Angeboten wird es im Rahmen des Projekts NAH – Netzwerk ambulanter Hilfen der Stadt Jülich. Anmeldungen sind bis 20. Oktober beim Amt 56 möglich bei Elisabeth Fasel-Rüdebusch per Mail EFasel@juelich.de oder telefonisch unter 02461 – 63 411.

Das Seminar ist für die Teilnehmer kostenfrei. Es wird durch Mittel des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.


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