Jülicher KuBa-Kino "auf Tour"
Von Redaktion [11.10.2015, 15.45 Uhr]

Zweiter Abflug für den Kleinen Raben Socke

Zweiter Abflug für den Kleinen Raben Socke

Ganz schön unterwegs sein können Kinobesucher im Jülicher Kulturbahnhof in der 42. Kalenderwoche: Erst geht es für den Raben Socke im Kinderkino am Montag, 12., und Dienstag, 13. Oktober, um das große Rennen. Start ist jeweils um 17 Uhr

Als dem frechen kleinen Raben Socke durch ein Missgeschick die gesamte Ernte der Waldtiere in den Fluss purzelt, muss nämlich ganz dringend Nachschub her, bevor Frau Dachs etwas merkt. Das Geld für neue Wintervorräte will Socke beim großen Rennen durch den Wald gewinnen. Doch die Konkurrenz ist groß: Der rasende Rinaldo, ein Papagei aus Südamerika, macht Socke und seinen Freunden Eddi-Bär und Bibermädchen Fritzi das Leben ganz schön schwer.

Der Kinderbuchklassiker von Nele Moost und Annet Rudolph hebt nach dem Erstlingserfolg von "Der Kleinen Rabe Socke – Gemeinsam bin ich stark" nun mit "Der Kleinen Rabe Socke 2– Das große Rennen" ab.

Ebenfalls an beiden Tagen – Montag, 12., und Dienstag, 13. Oktober – allerdings um 20 Uhr nimmt die New Yorker Schriftstellerin Wendy bei dem Inder Darwan alias der unvergleichliche Ben Kingsley Fahrstunden fürs Leben. Hier treffen sich zwei Menschen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, denn Wendy steht vor dem Ende ihrer Ehe und Darwan kurz vor der Hochzeit.

Werbung

Kommen sich bei den Fahrstunden näher: Schriftstellerin Wendy und Fahrlehrer Darwan.

Kommen sich bei den Fahrstunden näher: Schriftstellerin Wendy und Fahrlehrer Darwan.

Als Wendy nach 21 Jahren Ehe von ihrem Mann verlassen wird, fällt es ihr anfangs schwer, das Leben plötzlich alleine zu bestreiten. Um ihre Tochter Tasha in Vermont besuchen zu können, beschließt sie Fahrstunden bei Darwan zu nehmen. Im Laufe der gemeinsamen Fahrstunden tauchen die impulsive Wendy und der strenge, aber sanftmütige Darwan immer tiefer in die so unterschiedliche Lebenswelt des jeweils anderen ein. Worauf es im Leben wirklich ankommt, wird beiden jedoch erst nach und nach wieder bewusst – die Augen geradeaus in die Zukunft gerichtet mit dem Mut alle Herausforderungen zu meistern.

Herausforderungen ganz anderer Art meistern muss Lehrer Zeki Müller (Elyas M`Barek) in Fack Ju Göthe 2 in der Zusatzvorstellung am Freitag, 16. Oktober, ab 20 Uhr. Vom Alltag gelangweilt plant der Haudrauf-Lehrer seinen "Ausbruch". Ganz gelegen kommt ihm da die Power-Direktorin Gerster die dem altsprachlichen Schillergymnasium die thailändische Partnerschule abjagen will. Ihr Traum: Das Image der Goethe-Gesamtschule steigern, um Aushängeschild der neuen Kampagne des Bildungsministeriums zu werden.

Müller und Schnabelstedt werden zur Klassenfahrt in ein thailändisches Küsten-Kaff verdonnert. Was verlockend erscheint wird - wie zu erwarten - zum Desaster. Im fernen Thailand drehen Chantal, Zeynep, Danger & Co erst so richtig auf und präsentieren ein schillerndes Spektrum an sozialer Inkompetenz. Und als ob Zeki mit dem wilden Lehrer-Schüler-Krieg nicht schon genug zu tun hätte, entbrennt auch noch ein gnadenloser Konkurrenzkampf mit dem elitären Schillergymnasium und dessen versnobtem Vorzeigelehrer Hauke Wölki, der nur ein Ziel hat: Müllers Karriere zu beenden.


Dies ist mir was wert:    |   Artikel veschicken >>  |  Leserbrief zu diesem Artikel >>

NewsletterSchlagzeilen per RSS

© Copyright 2017 Presse- und KulturBüro Schenk + Schenk | Datenschutz

Das Brenzlicht

Mehr Zivilcourage
Es gehört Zivilcourage dazu, Kritik zu üben an einer Preisverleihung, die Zivilcourage auszeichnet und sich gegen das Vergessen der Greueltaten der Nazis positioniert. Toleranz – so die Namensergänzung der veranstaltenden Jülicher Gesellschaft – gehört dazu, um auszuhalten, wenn von vier zu Ehrenden drei als Nebenprodukt behandelt werden und der einzige, durchaus nicht unumstrittene Ausgezeichnete vom Laudator eine Würdigung erfährt, die nicht nur einige Menschen befremden dürfte.  [01.03.2017, 07.54 Uhr]  >>

Alle Brenzlichter >>

Top-Thema

Freiflug über die "Sophie"
Der Barmener Olaf Kiel ist begeisterter Pilot von Multi- und Quadrokoptern, landläufig auch als Drohnen bekannt. Zwei bis dreimal in der Woche startet er in die Jülicher Börde mit seinem großen Koffer im Gepäck. Gut geschützt liegt darin die in Einzelteile zerlegte Flugmaschine, denn erst vor Ort werden die Rotoren angeschraubt und die Kamera in die Lagerung, die so genannte Gimbal, eingehängt.  [08.04.2017, 07.42 Uhr]  >>

Rundum

Kreatives Lösungsmodell im Aldenhovener KIM-Prozess [09.04.2017, 14.00 Uhr]  >>
Düren: Den Umgang mit Demenz lernen [09.04.2017, 13.51 Uhr]  >>

Vereine

Lebendiges Geschichtsgedächtnis [09.04.2017, 14.51 Uhr]  >>
Bestehen unter des Meisters Augen [09.04.2017, 13.19 Uhr]  >>

Immer auf dem Laufenden



Newsletter >>

JüLicht auf Ihrer Site

Sie können unsere aktuellen Schlagzeilen auf Ihrer Website präsentieren - hier steht, wie >>.

Kontakt

Welches Anliegen Sie auch immer bewegt, über unser Kontaktformular >> können Sie mit uns in Verbindung treten.

Werbung