5 Jahre Christlich-Islamischer Gesprächskreis

Jülich: Völkerverständigung und Theologie
Von tee [17.10.2015, 07.54 Uhr]

Horst Grothe (v.l.), Dr. Peter Jöcken und Prof. Syed M. Quaim laden zum Christlich-Islamischem Gesprächskreis.

Horst Grothe (v.l.), Dr. Peter Jöcken und Prof. Syed M. Quaim laden zum Christlich-Islamischem Gesprächskreis.

Zwei Leitgedanken stehen beim Jülicher Christlich-Islamischen Gesprächskreis im Vordergrund: Die vertiefende Auseinandersetzung mit der Theologie und die Völkerverständigung. Seit fünf Jahren trifft er sich regelmäßig. Zeit zum Innehalten.

Drei, die sich einig sind: Pfarrer Horst Grothe von der evanglischen Kirche in Jülich, Pastor Dr. Peter Jöcken und Prof. Syed M. Quaim von der islamischen Gemeinde. Die Gnade Gottes und Barmherzigkeit, das ist das Bindeglied zwischen den theologischen Vertretern, die viermal im Jahr zum Gesprächskreis einladen. Viel Gemeinsames haben die zehn bis 15 Teilnehmer entdeckt, die zu den Treffen kommen, und auch vieles kontrovers diskutiert, ob „Jesus im Koran“, „Die Frau im Islam und in Christentum“ oder „Die Religionsstifter Mohammed und Jesus aus islamischer und christlicher Sicht“.

Werbung

Die erste christlich-isamlamische Begegnung fand am 30. November 2010 in Kirchberg statt. Seit zwei Jahren finden die Zusammenkünfte im Dietrich-Bonhoeffer-Haus in Jülich statt. Es gibt Stammgäste aber auch wechselnde Besucher. Stets mit in der Runde sind Muslima des Marokkanischen Kulturvereins, deren Wortbeiträge Pastor Jöcken sehr schätzt.

Den Einstieg markiert ein geistliches Wort, das von einem der Religionsvertreter gesprochen wird und das sich auf das Tagesthema bezieht. Es folgt die Gelegenheit, sich zu einem aktuellen Thema auszutauschen, etwa zur Flüchtlingsproblematik . Im Zentrum steht der Treffen steht aber die Lektüre des Buches von Mouhanad Khorchide „Islam ist Barmherzigkeit“. Sechs bis acht Seiten liest Pastor Jöcken vor, die dann abschnittsweise diskutiert werden. Das Jubiläumstreffen findet am 21. Oktober statt zum Thema „Die Gott-Mensch-Beziehung ist eine Liebesbeziehung“.


Dies ist mir was wert:    |   Artikel veschicken >>  |  Leserbrief zu diesem Artikel >>

NewsletterSchlagzeilen per RSS

© Copyright 2017 Presse- und KulturBüro Schenk + Schenk | Datenschutz

Das Brenzlicht

Mehr Zivilcourage
Es gehört Zivilcourage dazu, Kritik zu üben an einer Preisverleihung, die Zivilcourage auszeichnet und sich gegen das Vergessen der Greueltaten der Nazis positioniert. Toleranz – so die Namensergänzung der veranstaltenden Jülicher Gesellschaft – gehört dazu, um auszuhalten, wenn von vier zu Ehrenden drei als Nebenprodukt behandelt werden und der einzige, durchaus nicht unumstrittene Ausgezeichnete vom Laudator eine Würdigung erfährt, die nicht nur einige Menschen befremden dürfte.  [01.03.2017, 07.54 Uhr]  >>

Alle Brenzlichter >>

Top-Thema

Freiflug über die "Sophie"
Der Barmener Olaf Kiel ist begeisterter Pilot von Multi- und Quadrokoptern, landläufig auch als Drohnen bekannt. Zwei bis dreimal in der Woche startet er in die Jülicher Börde mit seinem großen Koffer im Gepäck. Gut geschützt liegt darin die in Einzelteile zerlegte Flugmaschine, denn erst vor Ort werden die Rotoren angeschraubt und die Kamera in die Lagerung, die so genannte Gimbal, eingehängt.  [08.04.2017, 07.42 Uhr]  >>

Rundum

Kreatives Lösungsmodell im Aldenhovener KIM-Prozess [09.04.2017, 14.00 Uhr]  >>
Düren: Den Umgang mit Demenz lernen [09.04.2017, 13.51 Uhr]  >>

Vereine

Lebendiges Geschichtsgedächtnis [09.04.2017, 14.51 Uhr]  >>
Bestehen unter des Meisters Augen [09.04.2017, 13.19 Uhr]  >>

Immer auf dem Laufenden



Newsletter >>

JüLicht auf Ihrer Site

Sie können unsere aktuellen Schlagzeilen auf Ihrer Website präsentieren - hier steht, wie >>.

Kontakt

Welches Anliegen Sie auch immer bewegt, über unser Kontaktformular >> können Sie mit uns in Verbindung treten.

Werbung