Jülich: Zwei Sanierungen beschlossen
Von tee [12.10.2015, 07.47 Uhr]

Zwei Dringlichkeitsentscheidungen hatten die Ausschussmitglieder im Haupt- und Finanzausschuss zu genehmigen: Einerseits waren überplanmäßige Mittel für die Beseitigung von Altlasten im Baugebiet "Holunderweg" bereitzustellen, andererseits für die Sanierung von städtischen Objekten zur Nutzung durch Asylbewerber. Beide Beschlüsse wurden einstimmig gefasst und im Jülicher Stadtrat zuletzt bestätigt.

Diskussionen gab es, warum für die Sanierung des letzten von 13 Baugrundstücken eine Nachfinanzierung nötig ist. „Warum“, so fragte Wolfgang Anhalt (SPD) „haben sich die Kosten verdoppelt? Warum gibt es diesen Mehraufwand und war er nicht vorhersehbar?“

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Jeder Bau, so erklärt Martin Schulz als erster Beigeordneter, sei anders und es hänge auch vom Standort ab. Darüber hinaus lägen die Planungen Jahre zurück. „Damals hat man das nur grob überschlagen.“ Die notwendigen Mittel von 48.000 Euro werden durch das Sachkonto„Sa-
nierung Vorfläche Kulturhaus“ gedeckt.

Zustimmung gab es auch für die 85.000 Euro, die zur Sanierung dreier Wohnungen für Asylbewerber aufgewendet werden müssen. 24 Menschen finden darin eine Unterkunft. In allen Wohnungen sind Elektro,- Heizungs- und Sanitärinstallationen zu erneuern beziehungsweise zu ergänzen. Weiterhin werden Fliesen,- Trockenbau,- Tischler- und Malerarbeiten erforderlich.


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