Jülicher Propstei-Chorgemeinschaft gab Gastspiel
Von Redaktion [11.10.2015, 08.57 Uhr]

Gemeinschaft pflegen und dabei beim "Auswärtsspiel" punkten das gelang dem Jülicher Propsteichor im niederrheinischen Wesel. Dorthin ging die Chorfahrt mit Kantor Christoph Rück.

In der Kirche St. Mariä Himmelfahrt in Wesel begeisterten die Jülicher mit der musikalischen Gestaltung einer Messe und wurden prompt zu weiteren Konzerten eingeladen. Damit entdeckten die Herzogstädter die erste Parallele zur Heimatstadt.

Nach einer Rheinschifffahrt erfuhren die Reisenden, dass Wesel wie Jülich im Krieg fast vollständig zerstört worden war und es darüber hinaus eine gut erhaltene Zitadelle gibt. Auch wenn diese wegen umfangreicher Renovierungsarbeiten nicht von innen besichtigt werden konnte. Eingehend wurde dagegen der evangelische Willibrordidom am Markt erklärt, der in der sogenannten Heresbachkapelle das Grab des Konrad von Heresbach beherbergt, der Erzieher Herzog Wilhelms V. war. Ausklang war abends beim gemeinsamen Singen zu Akkordeon- und Mundharmonikaklängen.

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Erfreut ist die Sängergemeinschaft, dass in den letzten Monaten neue Sängerinnen und Sänger begrüßt werden konnten, unter denen im wahrsten Sinne "Nachwuchs" ist, denn auch sehr junge Leute schlossen sich dem Propsteichor an. Hier greift das Credo: Singen integriert und Jung und Alt profitieren voneinander. Gerne, so teilt der Chor mit, werden noch weitere neue Mitglieder aufgenommen.

Geprobt wird immer mittwochs von 20 bis 22 Uhr. Im Moment wird der größte Teil der Zeit für das Einstudieren des Requiems von Gabriel Faure verwandt, das am 22. November aufgeführt wird. Natürlich kommen auch die liturgischen Aufgaben nicht zu kurz.

Weitere Informationen unter www.propsteichor-juelich.de.


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