Seminarreihe

Jülich: Pedro Obiera hat musikalische Frauen im Blick
Von  [28.09.2015, 07.44 Uhr]

Wer wollte auf Frauen im Chor oder auf der Opernbühne, an der Harfe im Orchester oder als grazile Pianistin verzichten? Dabei musste die Frau ihre Position selbst in diesen klassischen Positionen hart erkämpfen. Am Dirigentenpult oder gar als Komponistin hatten und haben sie es nach wie vor noch schwerer. Diesem besonderen Thema "Die Frau in der Musik – Muse oder Göttin?" widmet sich Pedro Obiera in einer dreiteiligen Seminarreihe der Evangelischen Erwachsenenbildung im Peter-Beier-Haus in Jülich.

Die Rolle der Frau in der Musik spiegelt die wandelnde Bedeutung der Frau in der Gesellschaft exemplarisch wieder, die wesentlich vom christlichen, nicht immer segensreichen Frauenbild geprägt wird. Als „Muse“ großer Meister, die ihrem Gatten den Rücken für sein Schaffen freihält, war sie immer geduldet, als eigenschöpferische Komponistin durfte sie ihr Dasein allenfalls im heimischen Kämmerlein fristen.

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Der Musikpädagoge Pedro Obiera wird am Beispiel einiger typischer und untypischer Frauenbilder aus der Musikgeschichte die Entwicklung dieses Phänomens skizzieren. Schwerpunktmäßig sind folgende Aspekte in Bild und Ton vorgesehen: die Frau als Interpretin, die Frau als „Muse“ großer Meister und die Frau als Komponistin.

Die Veranstaltungsreihe findet am 8., 15. und 22. Oktober um 17.30 Uhr im Peter-Beier-Haus, Aachener Str. 13A in Jülich statt. Die Gebühr beträgt 15 Euro. Eine Anmeldung ist erforderlich unter der Rufnummer 02461 9966-0 bzw. per mail an eeb@kkrjuelich.de.


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