Erstauffanglager

1000 Flüchtlinge auf der Merscher Höhe
Von Redaktion [21.09.2015, 21.13 Uhr]

Die Zahl der prognostizierten Flüchtlinge hat sich verdoppelt. Das Land NRW sucht daher seit geraumer Zeit nach geeigneten Flächen zur Errichtung von so genannten Erstaufnahmeeinrichtungen. In Jülich werden auf dem Gelände der ehemaligen Sendeanlage Merscher Höhe 1000 Flüchtlinge untergebracht werden. Die Bezirksregierung geht davon aus, dass die Erstaufnahmeeinrichtung innerhalb von sechs Monaten in Betrieb gehen wird. Die Kosten trägt das Land NRW.

Ihr Augenmerk, so teilte in der jüngsten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses Bürgermeister Heinrich Stommel mit, hatte das Land auch auf die Restfläche des Alten FH-Geländes gerichtet. Im Gespräch konnte die Bezirksregierung laut Stommel überzeugt werden, dass die Merscher Höhe besser geeignet ist.

Werbung

Inzwischen hat es mehrere Begehungen gegeben. Demnach wird auf der Fläche südlich des Bürokomplexes in Richtung von Schöfer Ring eine Containeranlage errichtet. Befristet ist sie auf drei Jahre. Keinen Einfluss haben soll die Einrichtung auf das geplante interkommunale Gewerbegebiet.

Sämtliche Kosten für die Schaffung der Infrastruktur, die Anschaffung der Container sowie die Kosten der Bewirtschaftung und Betrieb der Einrichtung gehen zu Lasten des Landes. Die Zahl der auf dem Gelände untergebrachten Flüchtlinge werden auf das Kontingent der Stadt Jülich mit angerechnet.


Dies ist mir was wert:    |   Artikel veschicken >>  |  Leserbrief zu diesem Artikel >>

NewsletterSchlagzeilen per RSS

© Copyright 2018 Presse- und KulturBüro Schenk + Schenk | Datenschutz

Das Brenzlicht

Mehr Zivilcourage
Es gehört Zivilcourage dazu, Kritik zu üben an einer Preisverleihung, die Zivilcourage auszeichnet und sich gegen das Vergessen der Greueltaten der Nazis positioniert. Toleranz – so die Namensergänzung der veranstaltenden Jülicher Gesellschaft – gehört dazu, um auszuhalten, wenn von vier zu Ehrenden drei als Nebenprodukt behandelt werden und der einzige, durchaus nicht unumstrittene Ausgezeichnete vom Laudator eine Würdigung erfährt, die nicht nur einige Menschen befremden dürfte.  [01.03.2017, 07.54 Uhr]  >>

Alle Brenzlichter >>

Top-Thema

Das JüLicht geht im "Herzog" auf
Das "JüLicht" ist Geschichte – es geht ab sofort im "Herzog" auf – und diesmal gibt es die neuesten Nachrichten nicht nur täglich frisch im Internet, sondern auch jeden Monat als neues Stadt- und Kulturmagazin in gedruckter Form. Wir – Muttkraat, Medien- und Kommunikationsdesigner Hacky Hackhausen und Herzens-Jülicherin und Journalistin Dorothée Schenk – haben fast drei Jahre lang an der „Fusion“ des „kleinen Herzog“, das bis Ende 2017 als Kulturmagazin im Taschenformat erschienen ist und dem Internetmagazin „JüLicht“ geplant und gefeilt.  [30.01.2018, 14.41 Uhr]  >>

Rundum

Kreatives Lösungsmodell im Aldenhovener KIM-Prozess [09.04.2017, 14.00 Uhr]  >>
Düren: Den Umgang mit Demenz lernen [09.04.2017, 13.51 Uhr]  >>

Vereine

Lebendiges Geschichtsgedächtnis [09.04.2017, 14.51 Uhr]  >>
Bestehen unter des Meisters Augen [09.04.2017, 13.19 Uhr]  >>

Immer auf dem Laufenden



Newsletter >>

JüLicht auf Ihrer Site

Sie können unsere aktuellen Schlagzeilen auf Ihrer Website präsentieren - hier steht, wie >>.

Kontakt

Welches Anliegen Sie auch immer bewegt, über unser Kontaktformular >> können Sie mit uns in Verbindung treten.

Werbung