Jülicher Promenadenschule sucht Sprachpaten
Von Redaktion [21.09.2015, 08.00 Uhr]

Eins zu eins Betreuung durch Sprachpaten. Foto: Promenadenschule

Eins zu eins Betreuung durch Sprachpaten. Foto: Promenadenschule

Die Frage, wie die große Zahl an Flüchtlingen in unsere Gesellschaft integriert werden kann, prägt aktuell die Nachrichtensendungen. Die Promenadenschule bietet nun Jülichern die Chance, an diesem Gemeinschaftsprojekt mitzuwirken. „Dankbarkeit, fröhliche Kinder und das Wissen, etwas sehr Wichtiges zu leisten, sind der Lohn für Sprachpatinnen“, heißt es im Schreiben der GGS Süd.

„Wir sind dankbar, dass wir über das Kommunale Integrationszen­trum in Düren unsere fünf Sprachpatinnen vermittelt bekommen haben. Sie leisten einen tollen Beitrag zur Integration und Sprachvermittlung unserer neuen Schülerinnen und Schüler“, würdigt Schulleiterin Susanne Lucas die ehrenamtliche Arbeit. Doch angesichts weiter wachsender Zahlen an Flüchtlingskindern werden weitere Männer und Frauen gesucht. Lucas: „Toll wäre es, wenn wir mindestens weitere fünf Menschen begeistern könnten, mitzuwirken.“

Werbung

Schon seit mehreren Jahren sind Sprachpatinnen an der Promenadenschule im Einsatz. Ob Vorlesen, gemeinsam spielen oder sich miteinander unterhalten: Das Ziel ist es, die Kinder beim Erlernen der deutschen Sprache zu unterstützen und erste Kenntnisse zu vermitteln. Spielerisch wird mit Kindern aus Flüchtlingsfamilien den Umgang mit der deutschen Sprache geübt. Dabei sei zu erleben, wie schnell Kinder Fortschritte machen und mit welcher Freude die Kinder mit ihren Patinnen zusammenarbeiten. Das Kollegium der Schule ist den Sprachpatinnen dankbar. „Diese tolle Unterstützung ist unersetzlich und hilft uns, den Unterricht wie gewohnt durchzuführen“, sagt die Schulleiterin.

Der Einsatz der Schulpaten und –patinnen erfolgt vormittags und ist flexibel planbar. Interessenten sind eingeladen, sich mit dem Sekretariat (??02461/348378, Email: promenadenschule@t-online.de) in Verbindung zu setzen.


Dies ist mir was wert:    |   Artikel veschicken >>  |  Leserbrief zu diesem Artikel >>

NewsletterSchlagzeilen per RSS

© Copyright 2017 Presse- und KulturBüro Schenk + Schenk | Datenschutz

Das Brenzlicht

Mehr Zivilcourage
Es gehört Zivilcourage dazu, Kritik zu üben an einer Preisverleihung, die Zivilcourage auszeichnet und sich gegen das Vergessen der Greueltaten der Nazis positioniert. Toleranz – so die Namensergänzung der veranstaltenden Jülicher Gesellschaft – gehört dazu, um auszuhalten, wenn von vier zu Ehrenden drei als Nebenprodukt behandelt werden und der einzige, durchaus nicht unumstrittene Ausgezeichnete vom Laudator eine Würdigung erfährt, die nicht nur einige Menschen befremden dürfte.  [01.03.2017, 07.54 Uhr]  >>

Alle Brenzlichter >>

Top-Thema

Freiflug über die "Sophie"
Der Barmener Olaf Kiel ist begeisterter Pilot von Multi- und Quadrokoptern, landläufig auch als Drohnen bekannt. Zwei bis dreimal in der Woche startet er in die Jülicher Börde mit seinem großen Koffer im Gepäck. Gut geschützt liegt darin die in Einzelteile zerlegte Flugmaschine, denn erst vor Ort werden die Rotoren angeschraubt und die Kamera in die Lagerung, die so genannte Gimbal, eingehängt.  [08.04.2017, 07.42 Uhr]  >>

Rundum

Kreatives Lösungsmodell im Aldenhovener KIM-Prozess [09.04.2017, 14.00 Uhr]  >>
Düren: Den Umgang mit Demenz lernen [09.04.2017, 13.51 Uhr]  >>

Vereine

Lebendiges Geschichtsgedächtnis [09.04.2017, 14.51 Uhr]  >>
Bestehen unter des Meisters Augen [09.04.2017, 13.19 Uhr]  >>

Immer auf dem Laufenden



Newsletter >>

JüLicht auf Ihrer Site

Sie können unsere aktuellen Schlagzeilen auf Ihrer Website präsentieren - hier steht, wie >>.

Kontakt

Welches Anliegen Sie auch immer bewegt, über unser Kontaktformular >> können Sie mit uns in Verbindung treten.

Werbung