Viermal Filmzeit

Starke Frauen und große Dramatik im KuBa-Kino
Von  [16.08.2015, 15.22 Uhr]

Rettung in der Feenwelt mit "Strange Magic"

Rettung in der Feenwelt mit "Strange Magic"

Das wird ein Wellenbad der Gefühle in der 34. Kalenderwoche im Jülicher KuBa-Kino: Erst bricht im Kinderfilm “Strange Magic” am Montag, 17. August, Prinzessin Marianne auf, um ihre Schwester zu retten, Das neue Walt Disney Animationsabenteuer bringt ab 17 Uhr seine Besucher in die bunte Welt der Feen und die düstere des Dunklen Waldes. An der Grenze der beiden magischen Königreiche, wo Schatten auf Licht trifft, gedeihen Primeln, der Hauptbestandteil mächtiger Liebestränke.

Da König Bog, der finstere Herrscher des Dunklen Waldes, jegliche Form von Liebe verabscheut, lässt er die Blumen jedoch vernichten und sperrt obendrein die Sugar Plum Fairy ein, die als einzige weiß, wie man aus ihnen jene Tränke herstellt. Über Umwege gelangt ein solcher Liebestrank eines Tages aber dennoch in das Feen-Reich, was unweigerlich dazu führt, dass die zwei grundverschiedenen Welten aufeinanderprallen und Chaos ausbricht. Bog ist außer sich vor Zorn und lässt die liebestolle Feen-Prinzessin Dawn entführen, um so an das magische Gebräu zu kommen. Doch da hat er die Rechnung ohne Dawns große Schwester Marianne gemacht, die sich tapfer in den Dunklen Wald begibt, um Dawn zu retten.

In die Zwischenwelt von Hell und Dunkel bringt “Victoria” die Besucher am Montag, 17. Augst, und Dienstag, 18. August, jeweils um 20 Uhr. In Berlin, eine Stunde ehe die Nacht in Berlin dem Ende zugeht, lernt Victoria aus Madrid vor einem Club vier Berliner Jungs kennen – Sonne, Boxer, Blinker und Fuß. Der Funke zwischen ihr und Sonne springt sofort über, aber Zeit füreinander haben die beiden nicht. Sonne und seine Kumpels haben noch etwas vor. Um eine Schuld zu begleichen, haben sie sich auf eine krumme Sache eingelassen. Als einer von ihnen unerwartet ausfällt, soll Victoria als Fahrerin einspringen. Was für sie wie ein großes Abenteuer beginnt, entwickelt sich zunächst zu einem verrückten euphorischen Tanz – und dann schnell zum Albtraum. Während der Tag langsam anbricht, geht es für Victoria und Sonne auf einmal um Alles oder Nichts.

Werbung

Gebärden sich ganz schön, die Beliers

Gebärden sich ganz schön, die Beliers



Eine Fahrt ins Schicksal tritt am Donnerstag, 20. August, beim Filmfrühstück ab 10 Uhr auch Buchautor Thomas an. An einem verschneiten Winterabend auf einer Landstraße mit schlechter Sicht kommt wie aus dem Nichts ein Schlitten einen Berg hinunter und kracht ungebremst in sein Auto. Thomas trägt keine Schuld an dem tragischen Unfall, der einen kleinen Jungen sein Leben kostet. Auch die Mutter Kate und der Bruder Christopher des Opfers sind schuldlos – dennoch stürzt Thomas in ein tiefes Loch und an der emotionalen Last zerbricht letztlich auch die Beziehung zu seiner Freundin Sara. Er sucht Zuflucht im Schreiben, doch als sich sein erstes Buch nach dem Unfall als Hit erweist und Thomas zum gefeierten Autor wird, muss er sich fragen, ob der Preis für seinen Ruhm nicht zu hoch war. Mit Ann und ihrer Tochter Mina versucht er, eine Familie zu gründen. Zwölf Jahre später entschließt sich Christopher Thomas aufzusuchen, den er zuvor nur einmal traf: in jener schicksalhaften Nacht, als sein Bruder starb.
“Every Thing Will Be Fine” heißt der Film von Wim Wenders, der in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Erwachsenenbildung im Kirchenkreis Jülich gezeigt wird. Für dieses Filmfrühstück ist eine Reservierung zwingend erforderlich unter Telefon 02461-346 643 oder online im Ticketshop. Einlass ist ab 9.30 Uhr, Filmbeginn eine Stunde später. Der Eintritt kostet 10 Euro.

Mit einem Schweigen ganz anderer Art beschäftigt sich das Open-Air-Kino im Jülicher Brückenkopf-Park auf der Hauptbühne im Stadtgarten. Hier gehen die Kinobesucher mit Regisseur Éric Lartigau am Freitag, 21. August, ab 21 Uhr der Frage nach: Verstehen Sie die Béliers? Gestellt wird sie zunächst auf einem Wochenmarkt irgendwo in der französischen Provinz. Hinter ihrem Käsestand steht, wie jede Woche, die gesamte Familie Bélier. Während die Eltern Rodolphe und Gigi sowie Sohn Quentin zwar auffällig freundlich, aber sehr schweigsam sind, ist Tochter Paula umso gesprächiger. Die Kunden im Ort kennen das schon und wundern sich schon lange nicht mehr, dass Paula die Kundenwünsche für ihre Familie in Gebärdensprache übersetzt. Denn alle in der Familie sind gehörlos – bis auf Paula.

Doch die Béliers sind ein munterer, verschworener Haufen und weit davon entfernt die Dinge so zu nehmen wie sind. Insbesondere hat sich Rodolphe in den Kopf gesetzt Bürgermeister zu werden, denn vom amtierenden hält er nichts. Rodolphe ist sich seines Erfolgs sicher, und mit Paulas geschickten Übersetzungskünsten wird er die Kampagne schon gewinnen. Doch dann tritt ein unerwartetes Hindernis auf! Paulas Musiklehrer entdeckt ihre wunderschöne Stimme und ermuntert sie in Paris Gesang zu studieren. Das stellt Paula vor Entscheidungen, die mit ein paar Gebärden nicht zu lösen sind. Dazu kommt, dass Paula sich zu allem Überfluss auch noch verliebt hat. Von diesem Zeitpunkt wissen alle am besten, was für Paula gut ist, die Eltern, der Musiklehrer und auch ihre beste Freundin Mathilde. Doch Paula wäre keine Bélier, wenn sie nicht ihren ganzeigenen Kopf hätte und das bringt so einiges durcheinander.


Dies ist mir was wert:    |   Artikel veschicken >>  |  Leserbrief zu diesem Artikel >>

NewsletterSchlagzeilen per RSS

© Copyright 2017 Presse- und KulturBüro Schenk + Schenk | Datenschutz

Das Brenzlicht

Mehr Zivilcourage
Es gehört Zivilcourage dazu, Kritik zu üben an einer Preisverleihung, die Zivilcourage auszeichnet und sich gegen das Vergessen der Greueltaten der Nazis positioniert. Toleranz – so die Namensergänzung der veranstaltenden Jülicher Gesellschaft – gehört dazu, um auszuhalten, wenn von vier zu Ehrenden drei als Nebenprodukt behandelt werden und der einzige, durchaus nicht unumstrittene Ausgezeichnete vom Laudator eine Würdigung erfährt, die nicht nur einige Menschen befremden dürfte.  [01.03.2017, 07.54 Uhr]  >>

Alle Brenzlichter >>

Top-Thema

Freiflug über die "Sophie"
Der Barmener Olaf Kiel ist begeisterter Pilot von Multi- und Quadrokoptern, landläufig auch als Drohnen bekannt. Zwei bis dreimal in der Woche startet er in die Jülicher Börde mit seinem großen Koffer im Gepäck. Gut geschützt liegt darin die in Einzelteile zerlegte Flugmaschine, denn erst vor Ort werden die Rotoren angeschraubt und die Kamera in die Lagerung, die so genannte Gimbal, eingehängt.  [08.04.2017, 07.42 Uhr]  >>

Rundum

Kreatives Lösungsmodell im Aldenhovener KIM-Prozess [09.04.2017, 14.00 Uhr]  >>
Düren: Den Umgang mit Demenz lernen [09.04.2017, 13.51 Uhr]  >>

Vereine

Lebendiges Geschichtsgedächtnis [09.04.2017, 14.51 Uhr]  >>
Bestehen unter des Meisters Augen [09.04.2017, 13.19 Uhr]  >>

Immer auf dem Laufenden



Newsletter >>

JüLicht auf Ihrer Site

Sie können unsere aktuellen Schlagzeilen auf Ihrer Website präsentieren - hier steht, wie >>.

Kontakt

Welches Anliegen Sie auch immer bewegt, über unser Kontaktformular >> können Sie mit uns in Verbindung treten.

Werbung