Stimmzettel werden ausgewertet

Jülich 2030 geht in die nächste Phase
Von Redaktion [24.07.2015, 07.55 Uhr]

Über zwei Wochen wurde fleißig abgestimmt - fast 700 Wahlzettel fanden ihren Weg in die aufgestellten Wahlboxen im Rathaus, der Stadtbücherei, Sparkasse und Tourist-Information. Gespannt auf das Ergebnis wurden sie nun ausgewertet.

"Das Ergebnis überrascht nicht: fast alle Themen haben ihre Befürworter gefunden, sind in ihrer Gewichtung kaum voneinander entfernt. Für die Stabsstelle Stadtmarketing, bei der die organisatorischen Fäden zusammenlaufen, ist dies ein Zeichen dafür, dass die vorgegebene Auswahl der Themen allesamt den Nerv der Bevölkerung getroffen hat", heißt es in der Presseveröffentlichung.

Trotzdem gibt es natürlich einen zahlenmäßigen Sieger: Gesundheit, dicht gefolgt von Stadtentwicklung und Bildung und Soziales. Mit dieser Erkenntnis geht es nun an eine detailliertere Bürgerbefragung im September. Anhand der ausgewählten Themen werden – wiederum an alle Haushalte verteilt – konkrete Wünsche und Ideen sowie Vorschläge zur Umsetzung abgefragt.

Derzeit ist ein rund zehnköpfiges „Team Zukunftsstadt" mit Vertretern aus Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft, Bildungseinrichtungen, aus den Bereichen Jugend, Senioren und Soziales sowie Stadtplanung im Aufbau. Es bekommt somit ein Werkzeug an die Hand, mit dem die geplanten Workshops mit und für Bürger im späten Herbst entsprechend zielorientiert vorbereitet werden können. Alle Bürgerinnen und Bürger erhalten in diesem Projekt die Chance zur Beteiligung mittels Befragen, Workshops und den sozialen Medien. Jeder ist eingeladen, an dem Wettbewerb Zukunftsstadt mitzuwirken und sich einzubringen.

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Der Wettbewerb im Rahmen des „Wissenschaftsjahres 2015 - Zukunftsstadt" ist eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam mit Wissenschaft im Dialog (WiD). Er soll zeigen, wie Bürger und Forschung schon heute dazu beitragen können, Städte nachhaltig und lebenswert zu gestalten. Jülich ist eine von insgesamt 51 Städten, die mit zukunftsweisenden Projekten für eine attraktive Stadt-Gestaltung Fördergelder in Anspruch nehmen und Maßnahmen umsetzen darf.

„Bürger. Schaffen. Zukunft." heißt das Motto der Jülicher Bewerbung, deren Konzept die Juroren begeisterte und die nun mit dem Wahlverfahren einen ersten Schritt von der Theorie in die Praxis startete. Aus den Themengebieten Bauen und Wohnen, Bildung und Soziales, Energieversorgung, Forschung, Freizeit, Gesundheit, Mobilität, Stadtentwicklung, Kultur und Umwelt konnte mit unterschiedlicher Gewichtung ausgewählt werden. So soll sichergestellt werden, dass alle Anregungen, Ideen und Wünsche der Bürgerinnen und Bürger in die Entwicklung der Vision einfließen. Die Mitglieder des Teams Zukunftsstadt sind daran interessiert zu erfahren, welche Zukunftsthemen den Jülichern ganz besonders am Herzen liegen.

„Die ganze Wahlaktion war sehr erfolgreich und damit ein sehr gelungener Projektauftakt", so Ingrid Pütz, Leiterin der Stabsstelle Stadtmarketing. „Die hohe Wahlbeteiligung hat gezeigt, dass bei den Jülichern ein großes Interesse an der gemeinsamen Arbeit an der Stadt der Zukunft besteht."

Lesen Sie hierzu: Jülich ist Nehmes Heimat seit drei Generationen


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