Horizonte erweitern

Jülich: Vortrag für Einzelkinder und Geschwister
Von Redaktion [10.08.2015, 07.26 Uhr]

Die Geschwisterbeziehung ist die längste Beziehung unseres Lebens. Dabei ist sie durchdrungen von schärfsten Widersprüchen und Zwiespältigkeiten. Ihr widmet sich in einem Vortrag auf Einladung der Evangelische Erwachsenenbildung Kirchenkreis Jülich der Psychotherapeut und Philosoph Dr. phil. Mathias Jung am Mittwoch, 19. August, ab 18 Uhr im Bonhoeffer-Haus an der Düsseldorfer Straße 30 in Jülich.

Zwischen Geschwistern finden wir in trauter Ambivalenz Zuneigung und Ablehnung, Unterstützung und Rivalität, Liebe und Hass. Mathias Jung gelingt es mal wieder, Chancen aufzuzeigen und Mut zu machen. Ein gestörtes Verhältnis zum Bruder oder zur Schwester kann wiederbelebt werden und sich in eine wahre Freundschaft fürs Leben umwandeln.

In bemerkenswerter Herangehensweise hat Dr. Mathias Jung sich mit der Thematik auseinandergesetzt. Neben einer psychologischen Auseinandersetzung wird der Blick durch kulturelle Zusammenhänge und literarische Beispiele ergänzt.

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Dabei werden die Betroffenheit der Autorinnen und Autoren und die Bedeutung unserer Geschwisterbeziehungen sehr gut herausgearbeitet. Dass Jung auch Einblicke in seine eigene persönliche Biografie zulässt, erleichtert die eigene Auseinandersetzung.

Der Vortrag geht auf folgende Inhalte ein: Das Geschwisterdrama, Das Einzelkind, Die Ältesten, Die Jüngsten, Zwillinge, Schwestern: Nähe und Reibung, Brüder: Distanz und Sehnsucht, Die Gebrüder Grimm: Ärger und Fürsorge, Schattenkinder, Verletzungen, Trauer um Geschwister, Vorbilder und die Frage von Distanz und Wiederannäherung.

Eine Anmeldung unter Telefon 02461 9966-0 oder eeb@kkrjuelich.de ist erwünscht. Ein Beitrag von 5 Euro wird erhoben.


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