Vertauschte Welten im Jülicher KuBa Kino
Von Redaktion [16.07.2015, 15.13 Uhr]

Vertauschte Welt: Wenn eine Elben-Fürstin zur bösen Stiefmutter wird und eine Voldemort-Anhängerin zur guten Fee - dann ist Märchenzeit. Im Jülicher Kulturbahnhof wird am Montag, 20. Juli, im Kinderkino "Cinderella" zu sehen sein.

Die junge, in guten Verhältnissen aufgewachsene Ella (als Mädchen: Eloise Webb, später: Lily James) verliert früh ihre Mutter. Trotz dieser Tragödie führt sie ein zufriedenes Leben mit ihrem liebevollen Vater, einem Großkaufmann. Als der sich mit Lady Tremaine eine neue Frau nimmt, heißt Ella sie mitsamt ihren Töchtern in der Familie willkommen. Doch als der Vater ebenfalls stirbt, zeigt die Stiefmutter ihr wahres Gesicht. Fortan lebt Ella als Dienstmädchen im eigenen Haus und wird Cinderella (=Aschenputtel) genannt.

Abwechslung verspricht eine königliche Balleinladung, die an alle unverheirateten Damen gerichtet ist, denn der Prinz sucht eine Braut. Ella möchte am Fest teilnehmen, ihre Stiefmutter verbietet es jedoch. Das künftige Glück der jungen Frau hängt maßgeblich davon ab, ob es ihr gelingt, den Fängen Lady Tremaines zu entfliehen und doch zu dem Fest zu gelangen.

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In vertauschten Rollen finden sich zwei Polizisten wieder, die durch die Begegnung mit einem verwahrlosten Baby aus der Bahn geworfen werden. "Zweite Chance" heißt der skandinavische Abendfilm ebenfalls am Montag, 20. Juli, ab 20 Uhr.

Andreas und Simon sind Polizei-Kollegen und beste Freunde. Neben allen Gemeinsamkeiten führen sie Leben, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Andreas hat sich mit seiner Frau und ihrem neugeborenen Sohn in einem schönen Haus am Meer niedergelassen. Simon ist frisch geschieden und verbringt seine Freizeit meist betrunken in Strip-Clubs. Alles ändert sich schlagartig, als sie bei einem Einsatz auf ein Junkie-Paar treffen. Zuerst sieht es nach reiner Routine aus, aber dann findet Andreas deren verwahrlostes Baby im Badezimmer.

Die Welt des sonst so gefassten Andreas wird im Kern erschüttert. Langsam verliert er den Glauben an Recht und Gerechtigkeit. Ausgerechnet Simon findet sich auf einmal in der Rolle wieder, seinen Freund daran zu erinnern, was richtig und was falsch ist.


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