Mit Zusatzprogramm

„Tag der Architektur“ im Jülicher Forschungszentrum
Von Redaktion [24.06.2015, 07.52 Uhr]

Neubau Membranzentrum Kosten: 8,4 Mio. Euro Entwurfsverfasser: Heinle, Wischer und Partner, Freie Architekten, Köln

Neubau Membranzentrum Kosten: 8,4 Mio. Euro Entwurfsverfasser: Heinle, Wischer und Partner, Freie Architekten, Köln

Der diesjährige „Tag der Architektur“ steht unter dem Motto „Architektur hat Bestand“. Nach dem großen Interesse in den vergangenen Jahren beteiligt sich das Forschungszentrum Jülich am Sonntag, 28. Juni, von 10 bis 18 Uhr und präsentiert drei Sonderbauten: das Membranzentrum mit Laboren, Reinraum und Büros, das PET-Zentrum mit Zyklotronbunker sowie ein Laborgebäude des Instituts für Neurowissenschaften und Medizin. Neben der Besichtigung der Neubauten gibt es auch noch Highlights aus den vergangen Jahren und ein interessantes Zusatzprogramm.

So werden im Ernst Ruska-Centrum (ER-C) noch einmal die besonderen baulichen Anforderungen für hochauflösende Elektronenmikroskope anschaulich erläutert. Auch die Helmholtz Nanoelectronic Facility (HNF) mit dem größten Forschungsreinraum für Nanotechnologie in Europa öffnet am „Tag der Architektur“ wieder ihre Pforten.

Der Neubau des Membranzentrums ermöglicht zwei Instituten der Energie und Klimaforschung die Entwicklung von Membransystemen zur Abtrennung von CO2 aus Abgasströmen und vervollständigt ein bestehendes Gebäudeensemble. Die 1.550 m² Nutzfläche ist unterteilt in ein Sockelgeschoss mit Laboren und 115 m² Reinraumfläche sowie einen turmartigen Bürobau mit Seminarbereich. Gründach, Innenhöfe, großzügige Treppenanlage und Flurzonen schaffen Aufenthaltsqualität.

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Neubau Laborgebäude – INM Kosten: 5, 8 Mio. Euro Entwurfsverfasser: Nickl & Partner, München

Neubau Laborgebäude – INM Kosten: 5, 8 Mio. Euro Entwurfsverfasser: Nickl & Partner, München

Das neue Laborgebäude – INM zeichnet sich durch eine kompakte Anordnung von Laborräumen für unterschiedliche Forschungsbereiche der Medizin aus. Er umfasst eine Nutzfläche von 950 m² und ist angebaut. Auf der Dachebene befindet sich ein großzügiger Seminarraum mit Servicefläche. Sichtbeton, Glas und Stahl sind wiederkehrende Materialien. Das Farbkonzept ist zurückhaltend. Die Fassade besteht aus Metallpaneelen, die je nach Tageslicht farblich variieren.

Auf dem interdisziplinären Wissenschafts-Campus wurde mit einer Nutzfläche von 1.550 m² ein Neubau für das Institut für Neurowissenschaften und Medizin zur translationären Erforschung des menschlichen Gehirns anhand moderner Bildgebungsverfahren erstellt. Auf verschiedenen Ebenen des Gebäudes erfolgen Entwicklung und Herstellung von Radiopharmaka, vorklinische Studien und Anwendung. Besonderheit ist der Zyklotronbunker mit Kontrollbereich.

Interessierte Besucherinnen und Besucher können sich über die Weiterentwicklung des Städtebaulichen Masterplanes informieren und im Rahmen des Wissenschaftsjahres interessante Beiträge zur „Zukunftsstadt“ studieren. Zu besichtigen ist ebenfalls das auf dem Campus aufgebaute recycelte Solarhaus „Counter Entropy“ der RWTH Aachen.

Für Kinder wird es eine kleine Spielecke geben, so dass die ganze Familie willkommen ist.

Besucherinfo und Anmeldung

Vorträge und Posterausstellung zum Wissenschaftsjahr „Zukunftsstadt“


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