Jubiläumsfeier mit Ausstellung

10 Jahre Hospizdienst in Jülich
Von Redaktion [22.10.2005, 10.21 Uhr]

Vor zehn Jahren nahm der Ambulante Malteser Hospizdienstes Jülich seine Arbeit auf. Dieses kleine Jubiläum will das Team des Ambulanten Malteser Hospizdienstes in Jülich mit Freunden, Förderern und Interessierten am Freitag, 21. Oktober feiern. Nach dem ökumenischen Festgottesdienst in der Krankenhauskapelle, folgt ab18 Uhr die offizielle Eröffnung der Fotoausstellung von Margret Esser mit Texten von Josefine Wolff , beide ehrenamtliche Mitarbeiterinnen des Ambulanten Malteser Hospizdienstes. Das „Jubiläumsständchen“ bringt am 20 Uhr die A-capella-Formation NOTSI(N)GNAL in der Schlosskapelle der Zitadelle Jülich.

Gestartet sind die Engagierten 1995 mit anfänglich 14 Mitarbeitern, die einen Befähigungskurs zur Vorbereitung ihrer ehrenamtlichen Mitarbeit absolvierten. In der Zwischenzeit haben 61 Teilnehmer den Befähigungskurs erfolgreich durchlaufen. Zur Zeit stehen dem Dienst 33 Hospizhelferinnen und -helfer aktiv zur Seite. Sie bilden das Fundament der Hospizidee und der Hospizarbeit in Jülich, Linnich, Aldenhoven und Titz. Im Mittelpunkt der Arbeit stehen Information, Beratung und psychosoziale Begleitung schwerkranker, sterbender und trauernder Menschen. Die Begleitungen erfolgen entweder zu Hause, im Pflegeheim oder im Krankenhaus.

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In den zurückliegenden Jahren begleiteten die Ehrenamtler mehr als 230 Menschen. Auch die Angehörigen, die einer solchen Situation oft hilflos gegenüberstehen, fanden Unterstützung und ein offenes Ohr für ihre Sorgen. Fachlich angeleitet und unterstützt werden die Hospizhelfer durch zwei hauptamtliche Koordinatorinnen. Der Ambulante Malteser Hospizdienst versteht sich als Ergänzung zu den übrigen sozialen Diensten und ambulanten Pflegediensten. Er übernimmt keine medizinischen, pflegerischen oder hauswirtschaftlichen Aufgaben.

Die Hospizidee und -arbeit stellt den Menschen in seiner letzten Lebensphase in den Mittelpunkt aller Bemühungen. Sie basieren auf einer ganzheitlichen Zuwendung, wobei der betroffene Mensch in einem vertrauten Raum bis zuletzt in Würde leben und hoffen darf, ohne Angst, dass sein Leben künstlich verlängert oder verkürzt wird. Ein unverzichtbares Element ist dabei die palliativmedizinische und -pflegerische sowie die schmerztherapeutische Versorgung.

Sowohl die Beratungen als auch die Begleitungen sind unentgeltlich. Da der Dienst über die Krankenkassen nur teilfinanziert wird, ist die Hospizarbeit vor Ort auch zukünftig auf Spendengelder angewiesen. Weitere Informationen über die Hospizarbeit erhalten Interessierte unter 02461/ 620-242.

Spendenkonto:
Bank für Sozialwirtschaft, Köln
Ambulanter Malteser Hospizdienst
BLZ:370 205 00 / Konto: 11 54 505


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