Literarische FreitagsVesper

In Jülich ein Bild von sich selbst und anderen gewinnen
Von Redaktion [16.06.2015, 07.25 Uhr]

Auf der Suche nach dem passenden Selbstbildnis ist die Titelfigur Dominika in den Romanen „Sandberg“ und „Wolkenfern“. Sie nimmt Margret Hanuschkin am 19. Juni bei Literarischen Freitagsvesper im Peter-Beier-Haus, Aachener Str. 13a , 1. Etage in Jülich als Beispiel, wie es sein kann, sich "ein Bild zu machen" - von sich und anderen.

Dominika, Protagonistin der polnischen Autorin Joanna Bator, hat als Kind in „Sandberg" ihre eigene Vorstellung, ihr festgefügtes Bild, von sich, ihren Eltern, ihren Freundinnen und Nachbarn. Je älter sie wird, je öfter das Leben sie „bewegt" oder gar zwingt, ihren Standort zu wechseln, je weiter es sie in die Wolkenferne weg vom Sandberg treibt, umso mehr verändert sich ihr Selbstbild, bis sich auch die Menschen um sie herum zu verändern beginnen.

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Beide Romane, mit schwebender Leichtigkeit erzählt, sind ein Beispiel dafür, wie lähmend es sein kann, sich „ein Bild zu machen" von sich selber und anderen und wie befreiend es oft ist, sie aufzubrechen, diese Bilder, wenn der Mensch, der diese festen Vorstellungen hat, selber aufbricht. Was schwarz-weiß und grau war, wird dann bunt. Die Sprache der Autorin ist anschaulich, voller Symbolkraft und bilderreich.

Für die Freitagsvesper von 17 bis 20 Uhr wird eine Beitrag von 7 Euro inclusive Vespermahlzeit erhoben, ermäßigt 3,50 Euro. Anmeldung unter Telefon 02461 9966-0 oder eeb@kkrjuelich.de


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