Klimaschutz-Programm in Schulen und KiTas

Jülicher Kinder sparen fast 200 Tonnen C02
Von Redaktion [31.05.2015, 19.01 Uhr]

Martin Schulz (l.), Dezernentin Katarina Esser (3.v.l.) und Katja Hummert (2.v.l.) von der WertSicht GmbH überreichten ihre wohl verdienten Wertschecks für ihre Aktivitäten rund ums Energiesparen.

Martin Schulz (l.), Dezernentin Katarina Esser (3.v.l.) und Katja Hummert (2.v.l.) von der WertSicht GmbH überreichten ihre wohl verdienten Wertschecks für ihre Aktivitäten rund ums Energiesparen.

Stolz können sie sein, die Jülicher Kindertagesstätten und Schulen, die sich an dem drei Jahre dauernden Programm „Aktiv fürs Klima“ beteiligten und nun in einer Abschlussveranstaltung im Schulzentrum Bilanz zogen.

Fast 200 Tonnen weniger Kohlendioxid-Ausstoß durch Einsparung von Energiekosten für den Nichtverbrauch rund 850.000 Kilowattstunden sind ein beachtliches und lobenswertes Ergebnis. Als Belohnung wurden Boni im Gesamtwert von 28.650 Euro verteilt. Auf Initiative von Dezernentin Katarina Esser wurde das vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit geförderte Projekt bereits 2012 gestartet. Die Ziele: innerhalb von drei Jahren eine CO2-Reduzierung um 8 Prozent zu erreichen, Energiekosten zu sparen und ein dauerhaftes Prämiensystem einzuführen. Die Wertsicht GmbH begleitete die Aktion mit Workshops, Beratung vor Ort und Arbeitsmaterial.

Beim Start vor drei Jahren haben sich insgesamt 17 Bildungseinrichtungen der Stadt Jülich zu einer Teilnahme bereiterklärt. Was seitdem passiert ist, wie das Klimaschutzengagement in den Bildungseinrichtungen war und wie hoch die Energieeinsparungen und damit auch die Reduzierung des CO2-Ausstoßes war, berichteten die projektbegleitende Steuergruppe sowie die Einrichtungen selbst. Einige Kitas, Grund- und weiterführende Schulen präsentierten beispielhaft ihre Aktionen und Maßnahmen, die im Rahmen von „Aktiv fürs Klima“ im vergangenen Jahr umgesetzt wurden.

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Da ging es um einfache Dinge wie Mülltrennung, Zähneputzen ohne laufenden Wasserhahn, Experimente mit Pflanzensamen, Temperaturmessungen für bedarfsgerechtes Heizen, Lebensmittelverwertung, Windmessungen, Papierrecycling, das Aufspüren von „Stromfressern“ und vieles mehr. Es wurden Klimadetektive ernannt und Klimakonferenzen einberufen, Stromkaufläden errichtet und Karnevalskostüme aus Müll gebastelt, Sponsorenläufe absolviert und Ausflüge gemacht.

Der eingesparte Energieverbrauch entspricht dem Energieverbrauch von rund 14 Haushalten in 2013 und sogar rund 31 Haushalten in 2014. Alle Einrichtungen, die sich erfolgreich an dem Projekt beteiligt haben, erhielten hierfür einen Bonus. Martin Schulz in Vertretung des Bürgermeisters und Dezernentin Katarina Esser überreichten symbolisch die Schecks im Gesamtwert von 28.650 Euro. Aber mit der Abschlussveranstaltung ist das Projekt keinesfalls beendet: „Aktiv fürs Klima“ geht weiter. Die Stadt Jülich hat sich das Ziel gesetzt, den CO2-Ausstoß bis zum Jahr 2030 zu halbieren (Bezugshalbjahr 1990). Dies kann nur erreicht werden, wenn sich alle aktiv beteiligen.

Die Fortführung der in den Kitas und Schulen angestoßenen und umgesetzten Maßnahmen tragen dazu auch weiterhin erheblich bei. Es wird weiterhin Workshops geben, Treffen der Projektteilnehmer und eine individuelle Begleitung vor Ort.


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