Androhung von Straftaten

Jülich: Randalierer wurde eingewiesen
Von Redaktion [19.10.2005, 19.13 Uhr]

Am Dienstagmittag mussten Beamte der Polizeiinspektion Jülich einen 26-Jährigen aus der Herzogstadt in Gewahrsam nehmen. Der Jülicher hatte in der Innenstadt seinen Bruder durch einen Angriff leicht verletzt und auch die hinzu gezogenen Polizisten beleidigt und bedroht.

Gegen 12.00 Uhr waren die Polizeibeamten bei der Aufnahme eines Verkehrsunfalls, als sie vom 30-jährigen Geschädigten um Hilfe gebeten wurden. Unmittelbar zuvor war der 26-Jährige bei einem gemeinsamen Spaziergang auf der Großen Rurstraße grundlos aggressiv geworden und hatte seinen älteren Bruder nicht nur erheblich beleidigt und bedroht, sondern auch gegen den Kopf geschlagen und mit Pfefferspray besprüht.

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Als die Polizisten den Beschuldigten dann auf sein Verhalten ansprechen wollten, schrie er auch den Beamten sofort erhebliche Bedrohungen entgegen und rannte davon. Bereits wenig später jedoch konnte der Mann wieder angetroffen und zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen werden.

Da der 26-Jährige, gegen den die Polizei eine Anzeige erstattet hat, sich auch auf dem Transport zur Wache und in der Zelle ungewöhnlich aggressiv verhielt und fortwährend die Begehung von weiteren Straftaten ankündigte, wurden ein Arzt sowie die zuständige Ordnungsbehörde hinzu gezogen. Diese veranlassten später die Einweisung des Randalierers zur fachärztlichen Behandlung in die Rheinischen Kliniken Düren.


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