Zitadellen-Theaterfestival

"Arsen und Spitzenhäubchen" in der Jülicher Stadthalle
Von Redaktion [27.05.2015, 12.37 Uhr]

Szene aus "Arsen mit Spitzenhäubchen"

Szene aus "Arsen mit Spitzenhäubchen"

Nach der erfolgreichen Aufführung von Thornton Wilders „Unsere kleine Stadt“ wird beim diesjährigen Theaterfestival des Gymnasiums Zitadelle am 2. und 3. Juni in der Stadthalle Joseph Kesselrings Klassiker „Arsen und Spitzenhäubchen“ vom Literaturkurs II unter der Leitung von Carsten Tell aufgeführt.

Bereits bei der Uraufführung 1941 war das Stück ein riesen Erfolg und auch heute noch kommt die Handlung mit viel Witz daher. Schauplatz ist das schöne Brooklyn. Hier leben die charmanten Damen Abby und Martha. Sie sind bekannt als die liebenswertesten und nettesten Tanten und davon ist auch ihr Neffe, der Theaterkritiker Mortimer Brewster, überzeugt. Ab und zu gibt es ein wenig Ärger wegen seines Bruders Teddy, da dieser sich nämlich für Präsident Roosevelt hält und allzu oft lauthals mit der Trompete zum Angriff bläst.

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Bei ihm handelt es sich aber noch um den harmlosesten Bewohner der alten Villa. Die Tanten hüten nämlich ein kleines Geheimnis und dieses wirft Mortimers allzu perfekt verlaufendes Leben ganz schön durcheinander. Und als dann noch sein verhasster Bruder Jonathan unerwartet auftaucht, ist das Chaos perfekt.

Das Bühnenstück wurde noch 1941 mit Cary Grant verfilmt und gilt seitdem als unsterblicher Klassiker des Schwarzen Humors.

Karten für die Aufführungen in der Jülicher Stadthalle am 2. und 3. Juni sind in der Buchhandlung Fischer, am Körbershop des Gymnasiums Zitadelle sowie an der Abendkasse erhältlich. Der Beginn der Aufführung ist jeweils um 19.30 Uhr.

Mit Aldous Huxleys visionärem Schauspiel „Schöne neue Welt“ beendet der Literaturkurs von Magdalena Miotke am 16. und 18. Juni das diesjährige Theaterfestival des Gymnasiums Zitadelle.


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