Ausschuss für Jugend, Familie, Integration, Soziales, Schule und Sport

Jülich: Eltern-Beiträge, Sportstiftung und Stadtteilbüro
Von Redaktion [27.02.2015, 07.49 Uhr]

Eine neue Staffelung bei der Erhebung von Beiträgen für die Offenen Ganztagsschulen und eine Erhöhung der Beiträge für die Betreuung von Grundschülern bis einschließlich 6. Stunde werden unter anderem Thema im nächsten Ausschuss für Jugend, Familie, Integration, Soziales, Schule und Sport im Jülicher Rathaus am Montag, 2. März, ab 18 Uhr sein.

So sollen künftig Kinder aus Familien mit einem Einkommen bis 25.000 Euro beitragsfrei sein. Die Erfahrung der Verwaltung habe gezeigt, heißt es in der Vorlage, dass es einkommensschwache Familien große Schwierigkeiten hinsichtlich der Aufbringung der Gebühren hätten.

Angehoben werden soll dagegen der Beitrag für Grundschulkinder, die bis zur 6. Stunden in der Schule betreut werden. Statt 30 Euro sollen die Eltern künftig 50 Euro zahlen. Finanziert werden soll damit mehr Personal, da derzeit eine Kraft rund 30 Kinder zu betreuen habe, und damit auch die Qualität der Betreuung verbessert werden.

Ebenfalls zur Diskussion steht die Mittagsverpflegung an den städtischen Schulen und Kindergärten und der gemeinsame Antrag der Grundschulen, auch eine Stelle für Schulsozialarbeit für die jüngsten zu schaffen. Dem steht die Verwaltung kritisch gegenüber, weil sie in der Dezember-Sitzung beschlossen hat,gemeinsam mit dem Kreis Düren eine Lösung für den Erhalt der Stellen, möglichst im bisherigen Umfang (3,5 Stellen), zu erarbeiten - obschon ausdrücklich betont wird, dass "Schulsozialarbeit umso erfolgreicher sein kann, je früher sie einbezogen wird".

Außerdem geht es um die Zukunft für Frauen helfen Frauen. Fast auf die Hälfte seines Betriebskostenzuschusses muss der Verein nach den Haushaltsbeschlüssen 2014 verzichten. Damit der Verein Planungssicherheit erhält, schlägt die Verwaltung vor, einen Vertrag mit einer mehrjährigen Laufzeit abzuschließen und diese an die Laufzeit der Landesförderung anzupassen.

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Planungssicherheit wird auch für das Stadtteilbüro Nordviertel angestrebt. Eine Weiterentwicklung zum Quartiersstützpunkt ist vorgesehen. Die Verwaltung möchte vom Ausschuss den Auftrag zur Anmietung des Ladenlokals Nordstraße 17.
Gleiches gilt für die Jugenddisco an Weiberfastnacht auf dem Schlossplatz. Das Konzept ist bewährt und nützlich für die Prävention, so die Verwaltung. Der Vertrag mit dem Zeltverleiher ist ausgelaufen. Die Ausschussmitglieder müssen nun darüber befinden, ob einer neuer Dreijahresvertrag abgeschlossen werden soll.

Raumfragen beschäftigen die Stadt Jülich auch mit Hinblick auf das kommende Kindergartenjahr. Die Stadt Jülich möchte seine Kapazitäten ausbauen. Im Einzugsbereich der Stadt Jülich würden zum Sommer voraussichtlich 87 Kinder, darunter 53 im Alter U3, nicht versorgt. In der alten Realschule könnte nach Vorstellungen der Stadt eine provisorische Kita entstehen.

Um Raum zum Spielen für Kinder geht es auch einem Anwohner, der sich gegen die Schließung des Spielplatzes Birkenweg in Kirchberg zur Wehr gesetzt hat. 1200 von notwendigen rund 3500 Euro hat er per Spendenaufruf mit den Anwohner schon für neue Spielgeräte und den Zaun des Spielplatzes aufgebracht. Ungewiss ist allerdings, ob der vom Ausschuss stillgelegte Platz wieder in Betrieb genommen werden kann. Hier würde ein Präzedenzfall geschaffen, warnt die Verwaltung. Außerdem ist es mit der Inbetriebnahme nicht getan, zu berücksichtigen sind auch die Folgekosten.

Zum Sparen beitragen möchte auch der Stadtsportverband durch die Gründung einer Ziel einer Sportstiftung. Das Kapital soll sich aus Sportfördermitteln der Stadt Jülich, aus Sponsorengelder, die von der Stadt einzuwerben wären, und aus Teilen der Sportpauschale des Landes NRW zusammensetzen.


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