Jülicher Schülerinnen versüßen „Frühstück 55 plus“
Von Redaktion [28.01.2015, 21.15 Uhr]

„Nicht nur für die Schule, sondern auch fürs Leben lernen“ – dies bewiesen die Oberstufen-Q2-Schülerinnen des Ernährungslehre-Kurses des Mädchengymnasiums Jülichs, die interessierte Senioren und Seniorinnen beim „Frühstück 55 plus“ im Altenzentrum St. Hildegard zum Thema „Auf die Süße kommt es an“ informierten.

War Zucker früher eine Kostbarkeit und längst nicht für jeden erschwinglich, so verzehrt heute jeder Verbraucher nahezu 100g Zucker täglich, wobei die höchste Zufuhr über verarbeitete Lebensmittel erfolgt. Das Erstaunen war groß, als die Schülerinnen unterschiedlichen Produkten – vom Kinder-Joghurt über Frühstücks-Cerealien bis zu süßen Getränken – die entsprechende (hohe) Anzahl an Zuckerwürfeln zuordneten. Auch wurde klar, was sich hinter der Information „zuckerfrei“ auf Verpackungen verbirgt: Zwar enthalten diese Produkte nicht den bekannten Haushaltszucker, wissenschaftlich Saccharose genannt, jedoch werden neben Süßstoffen, wie Aspartam oder Acesulfam, sehr wohl süßende Substanzen aus der Kohlenhydratgruppe der Einfach- und Zweifachzucker eingesetzt, die gesundheitlich gesehen, vom Körper wie Zucker verwertet werden.

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Beispiele hierfür sind Begriffe wie Glucose-, Fructose-Sirup, Maltose, Invertzuckersiurp u.a. m..
„Ist denn nun Honig oder Agavendicksaft ein gesunder Zuckerersatz?“ - auch über den Einsatz alternativer Süßungsmittel konnten die MGJ-Schülerinnen kompetent und wissenschaftlich fundiert antworten. Der interessante und sicherlich für beide Seiten lehrreiche Austausch wurde schließlich durch kleine Kostproben - von den Schülerinnen vorbereitete und mit unterschiedlichen Süßungsmitteln gesüßte Quarkspeisen - abgerundet. Übrigens: In ihrem Fachvortrag stellten die Schülerinnen des Mädchengymnasiums als Vorteil der alternativen Süßungsmittel heraus, dass diese natürlichen Ursprungs sind. In der ernährungsphysiologischen Verstoffwechselung im Organismus jedoch ähneln auch sie dem Zucker und der Gehalt an weiteren wertgebenden Inhaltsstoffen, wie z.B. Mineralstoffen, ist verschwindend gering.


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