Schwimmkurs-Gutscheine für Jülicher I-Dötzchen
Von Redaktion [30.09.2014, 17.14 Uhr]

Unter Verschiedenes ließ im jüngsten Ausschuss für Jugend, Familie, Integration, Soziales, Schule und Sport Marco Johnen die Katze aus dem Sack: das SPD-CDU Koalitions-Konzept „Jedes Kind soll schwimmen lernen", das im Rat angekündigt worden war, schlägt vor, jedem Erstklässler in Jülich ab dem Schuljahr 2014/2015 einen Schwimmkurs-Gutschein zu schenken.

In ihrem Antrag schlagen die Fraktionen vor, die Finanzierung diese Kurse durch die eingesparten Energiekosten der geschlossenen Lehrschwimmbecken, die anteilig den Grundschulen dazu zweckgebunden zur Verfügung gestellt werden, zu decken. Die Vereinbarungen mit den Schulen erfolgen in Analogie der bekannten fifty-fifty-Modelle.

Die Verwaltung soll prüfen, ob neben den Stadtwerken auch Jülicher Vereine bereit wären die Schwimmkurse anzubieten.

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Der Antrag gründet sich auf die Erkenntnis aus aktuellen Untersuchungen, nach denen sich immer weniger Kinder richtig über Wasser halten können. Rund 20 Prozent der Bevölkerung sollen danach schlechte Schwimmer oder sogar Nichtschwimmer sein.

Unterstützend zum Schwimmunterricht in den Grundschulen soll nach Ansicht von SPD und CDU ein Schwimmkurs, wie er beim Jülicher Wassersportverein, der DLRG oder auch durch die Stadtwerke angeboten wird helfen, das Ziel zu erreichen, dass jedes Kind schwimmen kann und die Baderegeln beherrscht. Durch ihren Vorstoß wollen die Politiker erreichen, dass unabhängig von Geldbeutel und Herkunft der Erwerb dieser Fähigkeiten ermöglicht wird.

"Trotz der Schließung von Lehrschwimmbecken als notwendige Anpassung der Infrastruktur an demografische Entwicklungen und die angespannte Haushaltslage der Stadt, soll so eine qualitative Verbesserung der Schwimmfähigkeit unserer Schüler erreicht werden", heißt es weiter in dem Antrag.

Lesen Sie hierzu: Schwimmen nur noch in der City


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