Aus dem Polizeibericht

Munitionsfund bei Erdarbeiten in Altenburg
Von Redaktion [19.09.2014, 17.14 Uhr]

Am Freitagmittag wurde laut Polizeibericht bei Arbeiten in einem Gartenbaubetrieb im Stadtteil Altenburg ein nicht ungefährlicher Teil einer Granate gefunden. Bei der Verlagerung des Kampfmittels wurden Angestellte des Betriebs leicht verletzt.

Die Polizei wurde kurz vor 12 Uhr über den Munitionsfund informiert. Bei Erdarbeiten mit einem Pflug hatten Beschäftigte eines ortsansässigen Gartenbauunternehmens in der Straße "Am Hahnsberg" den circa 20 Zentimet langen Gegenstand gefunden und diesen zunächst aus dem Arbeitsbereich heraus entfernt.

Unter Einfluss von Licht, heiß es, hätte sich jedoch das offensichtlich
noch mit Phosphor gefüllte Teilstück der Weltkriegsgranate von
selbst entzündete, woraufhin die Rettungskräfte alarmiert wurden.

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Bis zu deren Eintreffen nahmen die vier Angestellten im Alter von 21, 24, 28 und 53 Jahren selbst Löschversuche vor, wobei sie giftige Dämpfe einatmeten. Noch vor Ort wurden sie daher notärztlich behandelt und anschließend vorsorglich in umliegende Krankenhäuser verbracht, wo sie ambulant behandelt wurden.

Der Kampfmittelbeseitigungsdienst war schnell zur Stelle und sammelte den wegen des Phosphorgehaltes noch gefährlichen Munitionsrest zur fachgerechten Entsorgung ein.

Für die Dauer des Einsatzes von etwa eineinhalb Stunden hatte die Zufahrt zum Stadtteil an der Altenburger Kreuzung kurzfristig gesperrt werden müssen.


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