Von Talenten und Geheimnissen im Jülicher KuBa
Von Redaktion [06.09.2014, 16.35 Uhr]

Zweimal Abend- einmal Frühstückskino bietet der Jülicher Kulturbahnhof in der 37. Kalenderwoche. Start ist mit "Die Karte meiner Träume" am Montag, 8., und Dienstag, 9. September, ehe die Vorstellungskraft bei "Imagine" am Mittwoch, 10. September, gefragt ist.

Aufbruch mit Folgen

Aufbruch mit Folgen

Spontan begeistert, so ist zu lesen, war Jean-Pierre Jeunet, Regisseur von "Die wunderbare Welt der Amélie" von Reif Larsens Erstlingsroman "The Selected Works of T.S. Spivet", der in Deutschland unter dem Titel "Die Karte meiner Träume" veröffentlicht wurde.

Im Zentrum steht der 10-jährige der hochbegabte T.S. Spivet, Ein talentierter Zeichner und leidenschaftlich begeistert für die Wissenschaft. Mit seinen Geschwistern und Eltern, die unterschiedlicher nicht sein könnten, lebt er auf einer abgelegenen Ranch im ländlichen Montana. Als er vom berühmten Smithsonian Museum unerwartet nach Washington D.C. eingeladen wird, um den prestigeträchtigen Baird-Preis entgegen-zunehmen, macht er sich nachts heimlich auf den Weg in die weit entfernte Hauptstadt. Seiner Familie hinterlässt er nur eine simple Notiz. An Bord eines Güterzugs fährt er als blinder Passagier quer durch die USA und erlebt dabei so manches Abenteuer. In Washington ahnt allerdings niemand, dass der Preisträger erst 10 Jahre alt ist – und noch dazu ein tragisches Geheimnis hütet.

Gemeinsam aufdecken können es Kinobesucher am Montag, 8., und Dienstag, 9. September, ab 20 Uhr im Kulturbahnhof.

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Über ein ganz besonderes Talent verfügt auch Ian, Protagonist in "Imagine", der am Mittwoch, 10. September, als Frühstücks-Film im Jülicher Kulturbahnhof ab 10.30 Uhr zu sehen ist.

Als der rätselhafte Lehrer Ian in Lissabon eintrifft, um an einer Privatklinik hinter Klostermauern den Unterricht für eine Klasse blinder Jugendlicher zu übernehmen, ahnt die humorlose Heimleitung nicht, mit welch unorthodoxen Methoden er ihre Mauern erschüttern wird.

Über viele Jahre lernte Ian seine Umwelt quasi mit den Ohren zu sehen. Durch genaues Zuhören orientiert er sich mit Hilfe von Schallwellen. Was Ian seinen jungen Patienten eröffnet, ist weniger ein Orientierungskurs als eine völlig neue Art, in der Welt zu sein und das unlösbare Rätsel unserer Gegenwart durch Imagination und Neugier mit Sinn zu füllen. Ian verblüfft die Schüler mit seinen aufregenden und riskanten Methoden. Sie sollen helfen, die so verbindliche Grenze zwischen Sehen und Nichtsehen zu überwinden. Doch das ist mitunter lebensgefährlich.

Unter den Patienten ist auch die junge und scheue Eva, die spürt, dass ihr Ian etwas wiedergeben kann, das sie längst verloren hatte. Doch schnell gerät Ian unter den Verdacht, ein trügerisches Bild von der Welt vermittelt und damit das Leben seiner Schüler aufs Spiel gesetzt zu haben. Als er schließlich gezwungen wird, die Klinik zu verlassen, müssen Eva und die anderen Patienten auf eigene Faust herausfinden, was die Imagination zur Wahrheit macht. ?

Voller philosophischer Tiefe und mit einem souveränen Gespür für Komik lässt uns IMAGINE das Kino mit neuer Kraft sehen und hören. Mit poetischen Bildern und einer genauen Aufmerksamkeit auf kleinste Geräusche zieht Regisseur Andrzej Jakimowski (KLEINE TRICKS) das Publikum in seine Geschichte von zwei Menschen hinein, die sich verlieben, ohne einander jemals gesehen zu haben.

Reservierung zum Kombi-Preis von ) Euro für Film und Frühstück ist zwingend erforderlich unter 02461-346 643 oder online im Ticketshop.


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