6. Kleine Nacht der Wissenschaft im Jülicher KuBa
Von Redaktion [04.09.2014, 14.39 Uhr]

Szene aus dem Film Transcendence

Szene aus dem Film Transcendence

Die Digitalisierung durchdringt unseren Alltag – in nahezu allen gesellschaftlichen Bereichen sind digitale Technologien Voraussetzung und Begleiter neuer Entwicklungen. Wie sich die Menschen informieren, wie sie leben und kommunizieren, hat sich in den vergangenen 25 Jahren dramatisch verändert – eine Revolution, die sich wohl nur mit der Erfindung des Buchdrucks vergleichen lässt. In der 6. Kleine Nacht der Wissenschaft im Jülicher KuBa steht am Freitag, 5. September, ab 18 Uhr die digitalisierte Welt im Mittelpunkt. Interviews mit Wissenschaftler und der Blockbuster "Transcendence“ ?mit Johnny Depp stehen auf dem Programm.

An Jülicher Supercomputern werden komplexe wissenschaftliche Fragestellungen simuliert, wie etwa zu Klimamodellen oder zur Funktionsweise des menschlichen Gehirns. Die Simulationen leisten einen wichtigen Beitrag zum Verständnis des Klimawandels und von neurodegenerativen Erkrankungen. In Interviews, die der Journalist Volker Uerlings (Jülicher Zeitung) führen wird, erläutern Jülicher Wissenschaftler ihre Forschungsbereiche:

Dr. Sabine Grießbach ist Meteorologin und arbeitet mit Satellitendaten und Großrechnern, um zu simulieren, wie sich bestimmte Stoffe in der Atmosphäre ausbreiten, wie beispielsweise die Asche von Vulkanen. Dies ist für die Steuerung des Flugverkehrs bei Vulkanausbrüchen relevant.
Die Medizinerin Dr. Dr. Svenja Caspers erforscht mit Magnetresonanz-Tomografie (MRT) die Faserbahnen im Gehirn von Patienten, um Rückschlüsse auf die Lage und den Verlauf neuronaler Bahnen im Gehirn gewinnen zu können. Dies ist wichtig für die Diagnose und Behandlung von Tumoren.

Prof. Hans Peter Peters ist Kommunikationswissenschaftler. Sein Fachgebiet ist die Wissenschaftskommunikation und die Wissensvermittlung im digitalen Zeitalter - etwa über Soziale Netzwerke. Welche Wege nutzen Wissenschaftler, um ihre Erkenntnisse publik zu machen? Und wie möchte die Öffentlichkeit informiert werden? Fragen aus dem Publikum sind willkommen.

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Nach einer kurzen Stärkungs-Pause mit Imbiss und Getränken wird der Film "Transcendence" mit Johnny Depp und Rebecca Hall gezeigt.

Dr. Will Caster (Johnny Depp), anerkannter Experte auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz, und seine Frau Evelyn (Rebecca Hall) stehen kurz davor, ein vollkommen neuartiges Computersystem zu erschaffen - ein Elektronengehirn, das über menschliche Emotionen verfügt und selbstständig reflektieren kann. Eine Gruppe technikfeindlicher Extremisten will den Superrechner um jeden Preis verhindern und verübt ein Attentat auf Dr. Caster. Doch anstatt den Wissenschaftler zu stoppen, verhilft sie ihm damit erst zum Erfolg. Denn Evelyn vollendet das Experiment. Sie verbindet das Gehirn des schwer verletzten Will mit dem Computer und lässt seinen Geist mit der Maschine verschmelzen. So entsteht ein hochintelligentes Wesen, das sich bald seiner ungeheuren Macht bewusst wird ... Mit einem spannenden Zukunftszenario gibt Wally Pfister, der für "Inception" Oscar-prämierte Stamm-Kameramann von Christopher Nolan, sein Regiedebüt. Johnny Depp führt eine exquisite Schauspielerriege an, zu der auch Morgan Freeman und Cillian Murphy aus Nolans "Batman"-Filmen gehören.

Fazit: Brandaktueller SciFi-Thriller mit Johnny Depp, der als erster Mensch eine neue Stufe der Evolution erreicht.

Der Eintritt ist frei.


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