Aus dem Polizeibericht

Für Jülicher Familie endete Fernreise in Düren
Von Redaktion [30.08.2014, 18.44 Uhr]

Wie groß die Betroffenheit nach einem Taschendiebstahl sein kann, zeigt der Fall einer Jülicher Familie, die laut Polizeibericht am Dürener Hauptbahnhof das Budget einer gesamten Fernreise an einen Unbekannten verlor.

Am Mittwochvormittag war eine in Jülich lebende Familie mit Herkunft aus Südasien unterwegs in die ferne Heimat. Ausgestattet mit dem notwendigen Gepäck, den Flugtickets und mehreren tausend Euro Bargeld reisten Vater, Mutter und Tochter zunächst zum Dürener Hauptbahnhof. Dort bestiegen die Jülicher kurz nach 11 Uhr den Regionalexpress, um den Flughafen zu erreichen. Doch wie gewaltig muss der Schreck gewesen sein, als sich kurz nach dem Besteigen der Bahn das Dilemma schonungslos offenbarte. Das Portmonee mit dem gesamten Geld und notwendigen persönlichen Papieren war aus der Gesäßtasche des Mannes verschwunden.

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Da half alles Suchen nichts. Die Reise musste sogar abgebrochen werden. Bei der Anzeigenerstattung erklärte der Geschädigte später, dass er insbesondere beim Einsteigen in den Zug mit zwei Koffern beschäftigt war und dieses offenbar jemand ausgenutzt hatte. Gemerkt
hatte er nichts.

Die durch den Verlust hinfällig gewordenen Flugtickets waren übrigens nicht entwendet worden; diese befanden sich in einer Jackeninnentasche.

Nachher ist man immer schlauer. Dennoch erlaubt die Polizei sich drei Präventionstipps:
- Nehmen Sie auf Reisen keine größeren Geldbeträge mit. Erkundigen Sie sich bei Ihrem Geldinstitut nach besseren Möglichkeiten.
- Notwendige Unterlagen und Wertsachen transportiert man am besten möglichst körpernah in verschließbaren Taschen.
- Seien Sie aufmerksam und misstrauisch. Diebe nutzen gerne das Gewühl auf Bahnsteigen und in Flughäfen zum Diebstahl. Augen auf und Taschen zu!


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