Neue FH-Gruppe hilft Neuankömmlingen

„Incas“ auch in Jülich
Von Redaktion [12.10.2005, 13.25 Uhr]

Das Programm des Erstsemesterempfangs bestritten Mona Naderi, Charbel Attieh und Mina Naderi (von rechts) sowie Barbara Biel (l.), „Capitain Mallet“ alias Andreas Kupka (3.v.l.) und Prof. Dr. Angelika Merschenz-Quack (4.v.l.).

Das Programm des Erstsemesterempfangs bestritten Mona Naderi, Charbel Attieh und Mina Naderi (von rechts) sowie Barbara Biel (l.), „Capitain Mallet“ alias Andreas Kupka (3.v.l.) und Prof. Dr. Angelika Merschenz-Quack (4.v.l.).

1240 Studierende beginnen zum Wintersemester an der Fachhochschule Aachen ihr Studium in einem der 32 Diplom-, neun Bachelor- und fünf Masterstudiengängen, ein Drittel davon in Jülich. Allein im neu eingerichteten „Scientific Programming“ am Standort Jülich der FH Aachen schrieben sich direkt 77 Studierende ein.

Studenten helfen Studenten, diese Aufgabe hat sich das Intercultural Centre for Students in Jülich (INCAS) gesetzt. Die Mitarbeiter stellten sich auf dem Empfang der Erstsemester der Fachhochschule in Jülich den Studierenden vor. Die Fachhochschul-Gruppe hatte sich zunächst in Aachen gegründet. Jetzt gibt es auch ein Büro an dem Standort Jülich. Das Ziel von INCAS ist es, internationalen Neuankömmlern beim Umgang mit Hochschulangelegenheiten, dem Umgang mit Behörden und auch im alltäglichen Leben zu helfen.

Den geschichtlichen Werdegang Jülichs schilderte anschließend Dekanin Prof. Dr. Angelika Merschenz-Quack. Von der Gründung als römisches Kastell, dem Erwerb der Stadtrechte 1238, der Etablierung als Herzogssitz über die französische Besetzung bis zur Jetztzeit gab sie mit Computeranimationen und –bildern einen Abriss über die Historie der Herzogstadt.

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Für detaillierte Informationen über Planung und Ausführung von Zitadelle und Brückenkopf sorgte anschließend Andreas Kupka vom Stadtgeschichtlichen Museum als zeitgenössischer Ingenieur Capitaine Mallet. Als „Mitglied des Corps du Génie“ unter Napoleon berichtete er nicht nur von der optischen Wandlung des Stadtgebietes zur französischen Großfestung, sondern erzählte auch von den Einheiten vor Ort, dein Geographen und Festungsbau-Ingenieuren sowie den 1500 Sappeuren, die nötig waren, um die Gräben für die gewaltige Bauanlage aus zu heben.

Der diesjährige Weltjugendtag stand im Mittelpunkt des Vortrags von Hochschulseelsorgerin Barbara Biel von der Katholischen Studenten- und Studentinnengemeinde (KSG). Gemeinsam mit Gästen aus Belgien und Frankreich besuchten die Jülicher Veranstaltungen auf der Aachener Soers und auf dem Kölner Papsthügel. International erwiesen sich zudem die musikalischen Beiträge. Der libanesische Student Charbel Attieh mit Keyboard und seine iranischen Kommilitioninnen Mona und Mina Naderi mit dem Saiteninstrument Setar und der Handtrommel Daf intonierten die arabische Weise „El Helwadi“ („Die schöne Frau“) und passend zur Jahreszeit, das iranische „Khazan“ („Der Herbst“).


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