Kräftiger Zuschuss für Montagskochgruppe
Von Arne Schenk [21.07.2014, 12.35 Uhr]

Ideenreich und unermüdlich ist die Montagskochgruppe der Evangelischen Kirchengemeinde Jülich seit 17 Jahren im Einsatz, um etwa 70 Menschen aus der Gemeinde einmal in der Woche im Dietrich-Bonhoeffer-Haus ein gutes und schmackhaftes Mittagsessen zu bereiten. In erster Linie richtet sich das Angebot an Menschen, die nur über ein kleines Portemonnaie verfügen. Es gibt keinen festen Preis für eine Mahlzeit, jeder gibt, so viel er kann, manche mehr, manche weniger.

Das Kochteam um Leiterin Walburga Mertens, Elke Winkelbrandt, Christiane Petrasek, Rosemarie Schröder und Friedel Gerwin mit Pfarrer Horst Grothe (von vorne) lässt sich von Dr. Matthias Ritter (links) und Tobias Gottwald Gutes auftischen.

Das Kochteam um Leiterin Walburga Mertens, Elke Winkelbrandt, Christiane Petrasek, Rosemarie Schröder und Friedel Gerwin mit Pfarrer Horst Grothe (von vorne) lässt sich von Dr. Matthias Ritter (links) und Tobias Gottwald Gutes auftischen.

Der Montagstisch ist jedoch keine „Armenspeisung“ im klassischen Sinne, denn auch finanziell besser Gestellte mischen sich hier zwanglos unter die Gäste und geben entsprechend mehr in die Sammelbüchse. Da das Kochteam gut wirtschaftet und Unterstützer hat, geht die Rechnung meist auf.

Dass die Arbeit der Kochgruppe in Jülich hohe Anerkennung genießt, kam jetzt wieder einmal zum Ausdruck, als zwei Mitarbeiter der Firma Enrichment Technology den Kochfrauen einen Scheck in Höhe von 500 Euro überreichten. Anlässlich des Firmenjubiläums 50 Jahre Technologiestandort Jülich (früher Urenco, zuvor Uranit und GKT) war es der Firma ein Anliegen, „das soziale Gefüge in Jülich zu unterstützen“, betonte Standortleiter Dr. Matthias Ritter. Auch der Pressesprecher der Firma, Tobias Gottwald, bestätigte, dass der Vorschlag, die Kochgruppe zu unterstützen, sofort auf Zustimmung gestoßen sei.

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So kamen die Damen des Kochteams nun selbst einmal in den Genuss der Früchte, die ihr Engagement gedeihen lässt. Sehr freuten sie sich über die Unterstützung und Anerkennung ihrer Arbeit.


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