Vorverkauf läuft

"Sternenzauber" im Brückenkopf-Park
Von Dorothée Schenk [20.07.2014, 08.34 Uhr]

Es glitzert, glänzt, sprüht und kracht wieder über den historischen Mauern des napoleonischen Brückenkopfs in Jülich: „Sternenzauber“ verspricht am Samstag, 2. August, Pyrotechniker Steffen Bräunlich mit seinem Team „The Art of Fire“. Beim Höhenfeuerwerk wird sich ab 22.30 Uhr alles um „Walt Disney“ drehen.

Auch die Hauptbühne war in das Lichter-Konzept 2012 eingebunden. Foto: Rudi Böhmer

Auch die Hauptbühne war in das Lichter-Konzept 2012 eingebunden. Foto: Rudi Böhmer

Ein prächtiges Thema, das die Phantasie beflügelt und mit Musik und Licht die Menschen einfangen will. "Das Feuerwerk wird ebenso wie die Zeichentrickfilme Emotionen und Kindheitserinnerungen wecken. Gänsehaut garantiert!" Das verspricht Fachfeuerwerker Bräunlich. Dabei ist der Brückenkopf-Park in Jülich eine besondere Herausforderung, wie zu hören ist. "Die Platzverhältnisse sind dort sehr eingeschränkt. Normalerweise stehen uns großzügige Flächen zur Verfügung, so dass wir bis zu 300 Meter breite Fronten stellen und entsprechend große Feuerwerksbomben einsetzen können." Die zündete Bräunlich nämlich bereits bei den Feuerwerksmeisterschaften in Hong Kong und Monreal bei der International Fireworks Competition und auch beim Seefeuerwerk in Lugano.

Aber auch in Jülich ist der Thüringer kein Unbekannter: Bereits beim „Flammenzauber“ vor zwei Jahren setzte er im Nachthimmel die Nordbastion in gleißendes Licht. Vier Tage brauchen der Pyrotechniker und seine zwei Programmierer, um die punktgenaue Zündung vorzubereiten – denn natürlich wird auch hier alles per Computer gesteuert. Zwei Tage rechnet Bräunlich für den Aufbau den fünf Pryotechnikern, die 350 Kilogramm reines Pulvergewicht zur Explosion bringen werden.

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Erst um 1 Uhr nachts endet der "Sternenzauber".  Foto: Rudi Böhmer

Erst um 1 Uhr nachts endet der "Sternenzauber". Foto: Rudi Böhmer

Wie bereits vor zwei Jahren ist das Feuerwerk eingebettet in ein Komplett-Konzept: Ein Kinder- und Familienprogramm soll bereits ab 17 Uhr für Unterhaltung sorgen: Spiel- und Sportgeräte warten bei der Kinder-Olympiade, bei der viele Geschicklichkeitsaufgaben zu lösen sind, kreative Kids finden an Bastel- und Malecke ihr Angebot. Live-Musik wird ab 18 Uhr mit Covermusic aus den 70ern und 80ern zur hören sein, wenn „Guest of Nature“ die Hauptbühne im Stadtgarten bespielen.

Für eine „luftiges Attraktion“ will die Greifvogelschau „federnah“ sorgen. Wem das Zuschauen nicht reicht, und wer sich ganz mutig fühlt, der kann seinen Arm als Landeplatz anbieten. So versprechen es die Veranstalter. Als Hingucker engagiert wurden außerdem die mehrfachen deutschen Meister im Fahnenschwenken aus Würselen-Bissen.

Was Steffen Bräunlichs am Himmel bietet ab 22.15 Uhr Daniel Hoyer: Deutschlandweit ist er mit seinem „Project Fire“ seit zehn Jahren unterwegs und pflegt die uralte Kunst des „Feuerspiels“: Perfektion der Feuerakrobatik im Zusammenspiel von Musik und Taktgefühl im Einklang mit Feuerseilen, Feuerkugeln, Feuerstäben, Funkenregen, Fackeln und Feuerständern erwartet die Besucher als Vorspiel auf das Höhenfeuerwerk.

Der Eintritt zum dieser Sonderveranstaltung im Brückenkopf-Park kostet im Vorverkauf für Erwachsene 9, für Kinder, Brückenkopf-Dauerkartenbesitzer und Schwerbehinderte 4 Euro; das Familienticket für zwei Erwachsene mit eigenen Kindern bis 11 Jahre sind 26,50 Euro fällig – jeweils zuzüglich Gebühr. Kinder unter 6 Jahren haben freien Eintritt.
Die Veranstalter weisen darauf hin, dass Hunde keinen Zutritt haben.

Die Schirmherrschaft über die Feuerwerksveranstaltung Sternenzauber im Brückenkopf-Park Jülich übernimmt der Landrat des Kreise Düren Herr Wolfgang Spelthahn.


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