4. Kinderkultursommer

Jülich: Renaissance-Garten wird zum Open-Air-Theatersaal
Von Dorothée Schenk [03.07.2014, 15.26 Uhr]

Wenn Esel, Hund, Katze und Hahn den Renaissance-Garten der Jülicher Zitadelle bevölkern, dann ist der Kinderkultursommer da: Mit dem Klassiker „Bremer Stadtmusikanten“ startet das kostenlose Open-Air Bühnenprogramm für Kinder, Eltern und Großeltern am Sonntag, 3. August.

Dezernentin Katarina Esser (v.l.) freut sich mit Christoph Klemens vom Kulturbüro über das anhaltende Engagement der Stadtwerke Jülich, vertreten durch Pressesprecherin Sigrid Baum.

Dezernentin Katarina Esser (v.l.) freut sich mit Christoph Klemens vom Kulturbüro über das anhaltende Engagement der Stadtwerke Jülich, vertreten durch Pressesprecherin Sigrid Baum.

Aus Kassel, Berlin, Ravensburg und Bremen reisen die Ensembles nach Jülich, um vor der historischen Kulisse der Schlosskapelle Ferienkinder zu unterhalten. Neben dem Grimmschen Märchen hat Christoph Klemens vom Kulturbüro der Stadt Jülich eine gnadenlose Clownsshow (Sonntag, 10. August), ein kraftvoll, akrobatisches Zirkustheater (Samstag, 16. August) und erstmals auch ein Konzert ausgesucht. „Dunkel war’s, der Mond schien helle“ heißt das Programm von „Zaches und der Felix“ aus Berlin (Mittwoch, 13. August) , „die lang vergessene deutsche Kinderlieder liebevoll entstaubt und mitreißend arrangiert haben“, erklärt Klemens.

Sowohl mit als auch ohne aufgebaut „Bretter, die die Welt bedeuten“ erleben die Kinder ab 4 Jahre Theater zum Anfassen im Renaissance-Garten. „Am schönsten ist es ohne Bühne“, findet allerdings Klemens, denn mittendrin statt nur dabei ist auch hier eine gute Devise. So dürfen sich die Zuschauer fühlen, die auf den 100 Sitzkissen und Bierbänke die Bühnenstücke verfolgen.

Ausgewählt hat Klemens die Stücke aus dem Angebotspool des Kultursekretariats NRW Gütersloh unter dem Gesichtspunkt „was zu Jülich passt und finanzierbar ist.“ Apropos: Gefördert wird die Reihe durch das Kultursekretariat durch das Projekt „Kindertheater in den Ferien“ und die „heimischen“ Stadtwerke, die es auch in der vierten Spielzeit möglich machen, dass die Zuschauer freien Eintritt haben. Der Jülicher Energieversorger sieht es als Engagement für die Stadt und vor allem die Kinder und Jugendlichen, „um das gemeinsame Erleben zu fördern“, wie Pressesprecherin Sigrid Baum erklärte.

Werbung

Bei der Auswahl der Stücke spielte die Örtlichkeit natürlich eine entscheidende Rolle: "Wir wollen natürlich auch gleichzeitig die jüngsten Jülicher mit der Festung Zitadelle bekannt machen", erklärte Dezernentin Katarina Esser. In den ersten beiden Jahren hatte der Kinderkultursommer im Brückenkopf-Park stattgefunden. Außerdem bietet das benachbarte Gymnasium Zitadelle das "Sicherheitsnetz" für die Open-Air-Veranstaltung: Sollten Wind und Regen einen Strich durch die Rechnung machen, kann kurzfristig ins PZ des Gymnasiums umgezogen werden. Christoph Klemens: „Open-Air-Theaterbühnen sind glücklicherweise immer flexibel.“

Beginn ist jeweils um 15 Uhr, die Stücke dauern zwischen 40 und 60 Minuten.

Näheres zum Kinderkultursommer


Dies ist mir was wert:    |   Artikel veschicken >>  |  Leserbrief zu diesem Artikel >>

NewsletterSchlagzeilen per RSS

© Copyright 2017 Presse- und KulturBüro Schenk + Schenk | Datenschutz

Das Brenzlicht

Mehr Zivilcourage
Es gehört Zivilcourage dazu, Kritik zu üben an einer Preisverleihung, die Zivilcourage auszeichnet und sich gegen das Vergessen der Greueltaten der Nazis positioniert. Toleranz – so die Namensergänzung der veranstaltenden Jülicher Gesellschaft – gehört dazu, um auszuhalten, wenn von vier zu Ehrenden drei als Nebenprodukt behandelt werden und der einzige, durchaus nicht unumstrittene Ausgezeichnete vom Laudator eine Würdigung erfährt, die nicht nur einige Menschen befremden dürfte.  [01.03.2017, 07.54 Uhr]  >>

Alle Brenzlichter >>

Top-Thema

Freiflug über die "Sophie"
Der Barmener Olaf Kiel ist begeisterter Pilot von Multi- und Quadrokoptern, landläufig auch als Drohnen bekannt. Zwei bis dreimal in der Woche startet er in die Jülicher Börde mit seinem großen Koffer im Gepäck. Gut geschützt liegt darin die in Einzelteile zerlegte Flugmaschine, denn erst vor Ort werden die Rotoren angeschraubt und die Kamera in die Lagerung, die so genannte Gimbal, eingehängt.  [08.04.2017, 07.42 Uhr]  >>

Rundum

Kreatives Lösungsmodell im Aldenhovener KIM-Prozess [09.04.2017, 14.00 Uhr]  >>
Düren: Den Umgang mit Demenz lernen [09.04.2017, 13.51 Uhr]  >>

Vereine

Lebendiges Geschichtsgedächtnis [09.04.2017, 14.51 Uhr]  >>
Bestehen unter des Meisters Augen [09.04.2017, 13.19 Uhr]  >>

Immer auf dem Laufenden



Newsletter >>

JüLicht auf Ihrer Site

Sie können unsere aktuellen Schlagzeilen auf Ihrer Website präsentieren - hier steht, wie >>.

Kontakt

Welches Anliegen Sie auch immer bewegt, über unser Kontaktformular >> können Sie mit uns in Verbindung treten.

Werbung