Zentrale Anlaufstelle in der Galeria Juliacum

Kreisjugendamt mit Sitz in Jülich
Von Redaktion [30.06.2014, 07.42 Uhr]

Landrat Wolfgang Spelthahn, Jugendamtsleiter Gregor Dürbaum und die Jülicher Dezernentin Katarina Esser informierten sich bei Teamleiterin Ruth Dolfen (sitzend, r.) und ihren Kolleginnen über die ersten Erfahrungen am neuen Standort.

Landrat Wolfgang Spelthahn, Jugendamtsleiter Gregor Dürbaum und die Jülicher Dezernentin Katarina Esser informierten sich bei Teamleiterin Ruth Dolfen (sitzend, r.) und ihren Kolleginnen über die ersten Erfahrungen am neuen Standort.

"Poststraße 1" lautet die Adresse des Kreisjugendamtes in Jülich. Seit einigen Wochen ist Ruth Dolfen mit ihrem achtköpfigen Team des Sozialen Dienstes dort präsent. Die Lage im Gebäude der Galeria juliacum ist zentral. Das haben die Mitarbeiterinnen der Kreisverwaltung Düren sehr schnell bemerkt. "Es hat nicht lange gedauert, da kamen die ersten Besucher mit ihren Anliegen zu uns. Danach haben sie sich förmlich die Klinke in die Hand gegeben", berichtete die Teamleiterin, als Landrat Wolfgang Spelthahn, Amtsleiter Gregor Dürbaum und Katarina Esser, Dezernentin der Stadt Jülich, die Außenstelle im ersten Obergeschoss der Galeria besuchten.

Das Team in der Außenstelle unterstützt hilfebedürftige Familien. Sechs Büros und ein Besprechungsraum bieten Platz genug, um mit Besuchern vertrauliche Gespräche in familiären Angelegenheiten zu führen. "Wir fühlen uns hier bestens aufgehoben und haben nun viel mehr Nähe zu den Menschen, für die wir da sind", resümierte Teamleiterin Ruth Dolfen die Erfahrungen am neuen Standort.

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Bislang waren die Mitarbeiterinnen im Kreishaus Düren untergebracht, so dass Autofahrten zum Arbeitsalltag gehörten. Das ist nun Vergangenheit. "Zum einen kommen wir den Familien entgegen und nehmen ihnen Wege ab. Zum anderen haben die Mitarbeiterinnen jetzt mehr Zeit, um sich den Menschen widmen zu können", unterstrich Landrat Wolfgang Spelthahn die Vorteile des neuen Standorts. Die Bürgernähe bezeichnete auch Dezernentin Katarina Esser als großen Gewinn.
Dennoch ist die "Poststraße 1" nur eine Etappe. Ein kleines Kreishaus ist bekanntlich das eigentliche Ziel. Wo genau in Jülich die publikumsintensiven Ämter der Kreisverwaltung künftig anzutreffen sind, steht noch nicht fest.

Im Zuge der kommunalen Neugliederung in den 1970er Jahren, als aus den Altkreisen Düren und Jülich der heutige Kreis Düren entstand, war eine dauerhafte Kreishaus-Dependance in Jülich politisch nicht gewünscht. Heute ist sie mehrheitsfähig. Landrat Wolfgang Spelthahn hatte die Idee entwickelt, nachdem die Stadt Jülich ihre Eigenbedarfskündigung für die Standorte Altes und Neues Rathaus ausgesprochen hatte, in denen der Kreis Düren vor allem mit Mitarbeitern der job-com und des Gesundheitsamtes präsent war.

Das Dienstleistungsangebot soll künftig deutlich ausgeweitet werden. Über 100 Kreisbedienstete werden ihren Schreibtisch in absehbarer Zukunft in Jülich haben. Der Mietvertrag für die "Poststraße 1" ist jedenfalls befristet. Termine mit Ruth Dolfen und ihrem Team können unter der Rufnummer 02421/22-1111 vereinbart werden.


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