NN Theater zeigt den "Brandner Kaspar"

Jülich: Wer den Tod betrügen will…
Von Redaktion [01.05.2014, 08.19 Uhr]

Der Brandner Kaspar hat den Tod im Nacken

Der Brandner Kaspar hat den Tod im Nacken

Da hört es auf mit dem "Lachen" - und gleich in zweierlei Hinsicht: Wer den Tod betrunken macht und ihm wie der Brandner Kaspar ein paar weitere Lebensjahre abluchs, dem vergeht schon mal das Lachen. Gleichzeitig ist die diesjährige Theaterspielzeit unter dem Thema "Lachen" mit der Aufführung des Kölner N.N. Theaters in der Jülicher Stadthalle am Freitag, 9. Mai, beendet.

Der Tegernseer Büchsenmacher und Wilderer Brandner Kasper ist mit seinen knapp 70 Jahren ein ausgesprochen fideles bayerisches Mannsbild. Als er beim Wildern im Wald einen Streifschuss abbekommt macht der Tod, demokratisch und unbestechlich, auch diesem Urgestein seine Aufwartung. Doch der Brandner fühlt sich noch „gesund wie ein Fisch im Wasser“ und überlistet den Tod.

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Mit Kirschgeist macht er ihn betrunken und überredet ihn, mit ihm um weitere Lebensjahre Karten zu spielen. Er betrügt den Tod – und dieser gewährt ihm weitere 18 Jahre Leben. Diese verlaufen anders als er erwartet. Er verliert alle, die er liebt. Seine Marie an einen anderen Mann, seine Söhne an den Krieg.

Ein Volksstück im wahrsten Sinne: gefüllt mit Weisheit, der Liebe zum Leben, einem Augenzwinkern und den traurigen Momenten die es braucht, um zu begreifen wie wertvoll das Leben ist. Und das N.N. Theater stellt in dieser Inszenierung den Tod dorthin wo er hingehört: mitten ins pralle Leben.

Das Stück beginnt um 20 Uhr.


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