Auftakt zum Theaterfestival

Jülicher Zitadellenschüler machen "Die Welle"
Von Redaktion [28.04.2014, 07.26 Uhr]

Laurie (Maria Neumayer, vorn sitzend) gehört zu den wenigen, die dem strammen Kurs der „Welle“ kritisch gegenüberstehen. Probenfoto einer Theaterproduktion des Gymnasiums Zitadelle. Foto: Max Brunke

Laurie (Maria Neumayer, vorn sitzend) gehört zu den wenigen, die dem strammen Kurs der „Welle“ kritisch gegenüberstehen. Probenfoto einer Theaterproduktion des Gymnasiums Zitadelle. Foto: Max Brunke

Vier Theaterproduktionen haben die Literaturkurse des Gymnasiums Zitadelle auch in diesem Schuljahr wieder vorbereitet, die in den nächsten zwei Monaten in der Stadthalle gezeigt werden. Den Auftakt macht der Literaturkurs I unter Leitung von Pedro Obiera am Montag, dem 5. Mai, sowie am Dienstag, dem, 6. Mai, mit einer Theaterfassung des Erfolgsromans von Morton Rhue, „Die Welle“. Beginn der Aufführungen in der Stadthalle: jeweils 19.30 Uhr.

Es ist das erste von drei einstudierten Stücken, die sich mit Problemen und Gefahren befassen, denen junge Menschen ausgesetzt sind. „Die Welle“ kreist um die Frage, ob sich die aufgeklärte Jugend von heute tatsächlich kritischer gegenüber diktatorischen und totalitären Einflüssen verhalten würde als frühere Generationen. Das Experiment, das Lehrer Bob Ross mit seiner Klasse in Gang setzt, führt nicht nur zu überraschenden und spannenden Ergebnissen, sondern droht auch in eine Katastrophe zu münden.

Karten für die Jülicher Aufführungen sind in der Buchhandlung Fischer, am Körbershop des Gymnasiums Zitadelle sowie an der Abendkasse erhältlich.

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Erstmals präsentieren sich die Nachwuchsschauspieler auch außerhalb der Heimatstadt: Sie nehmen an den die Schultheatertage Aachen im Schloss Burgau, Düren, teil. Neben der „Welle“ am 9. Mai wird der Literaturkurs II von Magdalena Kempski das beim Berliner Theatertreffen und im Aachener Theater besonders erfolgreiche Stück von Nurkan Erpulat, „Verrücktes Blut“, am 17. Juni in Düren zeigen. In der Jülicher Stadthalle wird es am 27. und 28. Mai zu sehen sein.

Dürrenmatts Komödie „Romulus der Große“ (11. und 12. Juni, Leitung: Carsten Tell) sowie Jutta Rehpennings Jugendstück „Das Flaschenkind“ (24. und 26. Juni, Leitung: Pedro Obiera) runden in den folgenden Wochen das diesjährige Theaterfestival des Gymnasiums Zitadelle ab.


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