Frauen im Jülicher Hexenturm eingesperrt
Von Redaktion [03.04.2014, 09.23 Uhr]

Zehn Besucherinnen des mittelalterlichen Stadttors im Herzen der Stadt mussten am frühen Dienstagnachmittag dort länger verbleiben, als ihnen lieb war. Die hölzerne und mit Eisen
beschlagene Zugangstür war laut Polizeibericht von außen versperrt worden.

Die Frauen im Alter von 17, 18, 20 und 42 Jahren hielten sich gegen 14.30 Uhr im Hexenturm auf und konnten beobachten, wie sich ein Mann zuerst der Eingangstür näherte und dann einen Metallriegel am Schloss anbrachte. Diesen Riegel fixierte er schließlich mit einem Pinsel, so dass den Damen das Verlassen des Gebäudes nicht mehr möglich war.

Werbung

Nach etwa einer halben Stunde konnten sie jedoch von den alarmierten Polizeibeamten befreit werden.

Der Tatverdacht richtet sich gegen 45 Jahre alten Mann aus dem Stadtgebiet, der sich bei der Polizei zum Tatvorwurf der Freiheitsberaubung bisher nicht äußern wollte. Er gab lediglich an, mit der Sache nichts zu tun zu haben.


Dies ist mir was wert:    |   Artikel veschicken >>  |  Leserbrief zu diesem Artikel >>

NewsletterSchlagzeilen per RSS

© Copyright 2018 Presse- und KulturBüro Schenk + Schenk | Datenschutz

Das Brenzlicht

Mehr Zivilcourage
Es gehört Zivilcourage dazu, Kritik zu üben an einer Preisverleihung, die Zivilcourage auszeichnet und sich gegen das Vergessen der Greueltaten der Nazis positioniert. Toleranz – so die Namensergänzung der veranstaltenden Jülicher Gesellschaft – gehört dazu, um auszuhalten, wenn von vier zu Ehrenden drei als Nebenprodukt behandelt werden und der einzige, durchaus nicht unumstrittene Ausgezeichnete vom Laudator eine Würdigung erfährt, die nicht nur einige Menschen befremden dürfte.  [01.03.2017, 07.54 Uhr]  >>

Alle Brenzlichter >>

Top-Thema

Das JüLicht geht im "Herzog" auf
Das "JüLicht" ist Geschichte – es geht ab sofort im "Herzog" auf – und diesmal gibt es die neuesten Nachrichten nicht nur täglich frisch im Internet, sondern auch jeden Monat als neues Stadt- und Kulturmagazin in gedruckter Form. Wir – Muttkraat, Medien- und Kommunikationsdesigner Hacky Hackhausen und Herzens-Jülicherin und Journalistin Dorothée Schenk – haben fast drei Jahre lang an der „Fusion“ des „kleinen Herzog“, das bis Ende 2017 als Kulturmagazin im Taschenformat erschienen ist und dem Internetmagazin „JüLicht“ geplant und gefeilt.  [30.01.2018, 14.41 Uhr]  >>

Rundum

Kreatives Lösungsmodell im Aldenhovener KIM-Prozess [09.04.2017, 14.00 Uhr]  >>
Düren: Den Umgang mit Demenz lernen [09.04.2017, 13.51 Uhr]  >>

Vereine

Lebendiges Geschichtsgedächtnis [09.04.2017, 14.51 Uhr]  >>
Bestehen unter des Meisters Augen [09.04.2017, 13.19 Uhr]  >>

Immer auf dem Laufenden



Newsletter >>

JüLicht auf Ihrer Site

Sie können unsere aktuellen Schlagzeilen auf Ihrer Website präsentieren - hier steht, wie >>.

Kontakt

Welches Anliegen Sie auch immer bewegt, über unser Kontaktformular >> können Sie mit uns in Verbindung treten.

Werbung