Jülich: Schulen unter Zug-Zwang
Von tee [28.03.2014, 07.40 Uhr]

Es bleibt dabei: Zum Schuljahr 2015/16 soll „An den Aspen“ der neue Haltepunkt der Rurtalbahn eingerichtet werden. So lange müssen die Schüler, die ab August diesen Jahres von der Real- und Sekundarschule Am Aachener Tor ins Schulzentrum umziehen, einen 1,2 Kilometer langen Fußweg in Kauf nehmen – dann aber werden sie komfortabel fast bis vors „Schultor“ an der Linnicher Straße gebracht.

Spätestens dann müssen die Schulanfangszeiten angepasst werden, die in einem ersten Schritt bereits mit dem Buslinien abgestimmt werden müssen.

Bisher war der Schulbeginn der beiden Schulen am Standort Realschulgebäude um 7.50 Uhr. Durch den längeren Weg zum Schulzentrum kann dort Schulbeginn frühestens um 8 Uhr sein. Dies hat zur Folge, dass Unterrichtsende um 13.15 Uhr sein wird. Die Busse fahren dann um 13.20 Uhr Richtung Innenstadt.

Die Abfahrzeiten der Linien sind bisher angepasst an ein Unterrichtsende um 13 Uhr, so dass als Konsequenz ab Sommer 2014 die Abfahrzeiten auf die neuen Schulzeiten abgestimmt werden müssen.

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Haupt- und Realschule haben signalisiert, dass sie sich auf eine gemeinsame Unterrichtszeit einigen und damit den Weg frei machen für einen gemeinsamen Schülertransport mit den öffentlichen Linien. Die Kosten würden im nächsten Schuljahr rund 25.000 Euro betragen und in den nächsten Jahren aufgrund der weniger werdenden Schüler ständig sinken.

Die Schüler der anderen weiterführenden Schulen müssen bei der Rückfahrt etwa 10 Minuten länger auf den Bus warten als bisher, dies ist zumutbar.

Als weiteres Problemfeld bei dem Schienenverkehr ab 2015 sind die Schrankenschließzeiten im Blick: Durch den geänderten Takt im Zugverkehr ändern sich die Schließzeiten bzw. der Schließtakt an den Bahnübergängen Dürener Straße und von-Schöfer-Ring. Der Grund: Der Zug aus Linnich fährt im Bahnhof Jülich ein, kurz darauf fährt Zug aus Bahnhof Jülich nach Linnich.

Dies könnte in der morgendlichen Stoßzeit des individuellen Verkehrs zu Behinderungen führen. Die verlängerten Schließzeiten am von-Schöfer-Ring wurden bereits in der der Projektvorstellung zur Sprache gebracht.


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