Ausschuss für Jugend, Familie, Schule und Sport

Jülich: "MoMo", Schülerbusverkehr, Klima und viele Umzüge
Von Redaktion [20.03.2014, 15.42 Uhr]

Die ganze Palette der Arbeitsfelder deckt in seiner Sitzung am Donnerstag, 20. März, der Ausschuss für Jugend, Familie, Schule und Sport ( JuFaSS) ab: Nach den Regularien wird es im Großen Sitzungssaal des Neuen Rathauses, Große Rurstraße 17, unter anderem um eine neue Konzeption für die Jülicher Musikschule gehen, die neuen Busverbindungen für Schüler ab Sommer 2014 und den Klimaschutz an Kitas und Schulen der Stadt. Sitzungsbeginn ist um 18 Uhr.

Heftig gestritten wurde in der letzten Sitzung des JuFaSS um die Zukunft der Musikschule Jülich. Damals ging es lediglich um die neue Zuordnung der Musikschule in das Dezernat V, die nach Verwaltungswunsch verbunden werden sollte mit der Schaffung einer Stelle. Gefordert wurde in der Februar-Sitzung, dass zuerst ein Konzept erstellt werden solle und beauftragte die Verwaltung damit, sich mit dem Monheimer Modell (MoMo) zu beschäftigen und es den politischen Vertretern vorzustellen. So wird es geschehen: Die Entstehung, Konzeption, Arbeitsweise, Finanzierung und Perspektiven der "Musikschule für alle" wird in der Sitzung Thema sein.

Vorgestellt werden ebenfalls der Berufsinfo-Markt, der am 28. März im Berufskolleg allen Jülicher Schülern offen steht, sowie die Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit (OJEs) im Kreis Düren. Gehen wird es vor allem um die Vereinbarungen mit dem Kreis Düren über die Offene Kinder- und Jugendeinrichtung und die Mobile Offene Kinder- und Jugendarbeit in der Trägerschaft der Stadt Jülich. Ein erneut positives Fazit wird von der 5. Jugendschutzveranstaltung "Weiberfastnachtsdisco" vorgetragen.

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Außerdem wird nach der Kick-Off-Veranstaltung Anfang 2013 der Fortschritt des Klimaschutzprojekts in Kitas und Schulen der Stadt Jülich vorgestellt. Jede Schule/Kita, die Einsparungen bei den Energiekosten erzielt hat, erhält 25 Prozent von ihren Einsparungen direkt. Erste Auszahlungen hat es bereits gegeben.

Wenn die Realschule und Sekundarschule ab dem Schuljahr 2014/15 ins Schulzentrum umziehen werden sie weiterhin die öffentlichen Buslinien benutzen. Weitere Details zur Schülerbeförderung zum Schulzentrum werden in der Sitzung vorgestellt.

Mit einer umfangreichen Vorlage stellt die Verwaltung die künftige Raumplanung vor: Durch die Konzentration der Schulen im Nordviertel sollen die Gebäude anderweitig genutzt werden. Allerdings sind noch externe Mieter dort untergebracht, denen nun gekündigt werden soll. Ein Bürgerbüro ist im Alten Rathaus am Markt in Planung.

Außerdem sollen Räume, die der Kreis Düren im Alten Rathaus nutzt, von der Stadt Jülich selbst in Anspruch genommen werden. Auch hier sind also Kündigungen vorgesehen. Gespräche mit dem Landrat haben im Januar ergeben, dass dieser sich eine Ausweitung von Dienstleistungen des Kreises Düren in Jülich wünscht und daher eine alternative Immobilie gesucht werden soll.


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