Jülich: "Spanien" in drei Teilen
Von Redaktion [17.03.2014, 13.22 Uhr]

Eine dreiteilige Seminarreihe widmet die Evangelische Erwachsenenbildung Kirchenkreis Jülich "Spanien in Vergangenheit und Gegenwart – Eine Entdeckung der spanischen Mentalität
in Geschichte und Literatur." Die Reihe beginnt am 3. April mit einem kulturhistorischen Überblick: dargestellt wird die Entwicklung Spaniens von der Weltmacht und deren Zerfall bis zum Spanischen Bürgerkrieg und dessen Auswirkungen auf Literatur und Kultur.

Im 2. Teil am 17. April folgt eine Besprechung des Theaterstücks „Das Haus der Bernarda Alba“ von García Lorca. Dieses Drama gilt als Sinnbild faschistischer Unterdrückung im Spanischen Bürgerkrieg. Die Spannungen zwischen liberalen und konservativen Kräften führten einen Monat nach Beendigung des Dramas (Juli 1936) zum Ausbruch des Bürgerkrieges.

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In der abschließenden Lesung am 24. April werden die tiefgreifenden Auswirkungen des Bürgerkrieges auf das geistige Leben Spaniens aufgezeigt. Anhand ausgewählter Beispiele aus der spanischen Literatur von 1939 bis zur Moderne wird veranschaulicht, wie die 40-jährige Diktatur die spanische Gesellschaft bis heute geprägt hat. Darunter wird auch der im europäischen und deutschsprachigen Raum bekannte zeitgenössische Autor Carlos Ruiz Zafóns mit „Schatten des Windes“ erörtert.

Alle Veranstaltungen finden zwischen 17.30 und 19 Uhr mit Evita Brehm im Peter-Beier-Haus, Aachener Str. 13a, in Jülich statt. Die Teilnahmegebühr beträgt 15 Euro. Anmeldungen sind möglich unter Telefon 02461 9966-0 oder eeb@kkrjuelich.de.


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