Hommage an Mandela im Jülicher KuBa-Kino
Von  [09.03.2014, 11.09 Uhr]

Früh positionierte sich Nelson Mandela mit seinen Überzeugungen.

Früh positionierte sich Nelson Mandela mit seinen Überzeugungen.

In Clint Eastwoods sportlicher Aufarbeitung der Apartheid in "Invictus - Unbezwungen" konnten Filmfreunde Nelson Mandela erstmals als Titelheld begleiten. Seinem Leben nachspüren können Interessierte am Montag, 10., und Dienstag, 11. März, jeweils um 20 Uhr im Jülicher Kulturbahnhof, wenn Justin Chadwicks Hommage "Mandela: Der lange Weg zur Freiheit" nach der gleichnamigen Autobiographie Mandela gezeigt wird.

Über 50 Jahre spannt sich der Erzählbogen des knapp zweieinhalbstündigen Films, ein kurzer Rückblick führt zunächst in die Kindheit Madibas - so Mandelas traditioneller Clanname -, ehe die Handlung dann in den 1940ern einsetzt. Als Rechtsanwalt und Frauenheld macht er sich einen Namen, die erste Gattin (Terry Pheto) verlässt ihn bald. Er lernt seine zweite Frau Winnie (Naomie Harris) kennen, schließt sich dem zunächst gewaltlosen African National Congress (ANC) an, geht in den Untergrund und landet schließlich für 27 Jahre hinter Gittern.

Werbung

27 Jahre sollte es dauern, bis er seine Überzeugungen frei vertreten konnte.

27 Jahre sollte es dauern, bis er seine Überzeugungen frei vertreten konnte.

Bildgewaltig wird die zutiefst persönliche Geschichte eines Mannes porträtiert, der sich konsequent allen Widerständen entgegen stellt, um für ein besseres Leben in seinem Heimatland zu kämpfen. Noch während seiner 27-jährigen Haftstrafe auf der berüchtigten Gefängnisinsel Robben Island stieg Nelson Mandela zum charismatischen Führer der Anti-Apartheid-Bewegung auf und zum weltweiten Symbol für friedlichen Widerstand.

"Mandela: Der lange Weg zur Freiheit" beschreibt die Entstehung einer modernen Ikone, die die Aufhebung der Rassentrennung und damit eine langersehnte politische Wende in Südafrika herbeiführte und ist gleichzeitig eine Liebeserklärung an einen Menschen, der durch seinen unermüdlichen Kampf für Freiheit, Gleichheit und Unabhängigkeit die ganze Welt verändert hat.


Dies ist mir was wert:    |   Artikel veschicken >>  |  Leserbrief zu diesem Artikel >>

NewsletterSchlagzeilen per RSS

© Copyright 2018 Presse- und KulturBüro Schenk + Schenk | Datenschutz

Das Brenzlicht

Mehr Zivilcourage
Es gehört Zivilcourage dazu, Kritik zu üben an einer Preisverleihung, die Zivilcourage auszeichnet und sich gegen das Vergessen der Greueltaten der Nazis positioniert. Toleranz – so die Namensergänzung der veranstaltenden Jülicher Gesellschaft – gehört dazu, um auszuhalten, wenn von vier zu Ehrenden drei als Nebenprodukt behandelt werden und der einzige, durchaus nicht unumstrittene Ausgezeichnete vom Laudator eine Würdigung erfährt, die nicht nur einige Menschen befremden dürfte.  [01.03.2017, 07.54 Uhr]  >>

Alle Brenzlichter >>

Top-Thema

Das JüLicht geht im "Herzog" auf
Das "JüLicht" ist Geschichte – es geht ab sofort im "Herzog" auf – und diesmal gibt es die neuesten Nachrichten nicht nur täglich frisch im Internet, sondern auch jeden Monat als neues Stadt- und Kulturmagazin in gedruckter Form. Wir – Muttkraat, Medien- und Kommunikationsdesigner Hacky Hackhausen und Herzens-Jülicherin und Journalistin Dorothée Schenk – haben fast drei Jahre lang an der „Fusion“ des „kleinen Herzog“, das bis Ende 2017 als Kulturmagazin im Taschenformat erschienen ist und dem Internetmagazin „JüLicht“ geplant und gefeilt.  [30.01.2018, 14.41 Uhr]  >>

Rundum

Kreatives Lösungsmodell im Aldenhovener KIM-Prozess [09.04.2017, 14.00 Uhr]  >>
Düren: Den Umgang mit Demenz lernen [09.04.2017, 13.51 Uhr]  >>

Vereine

Lebendiges Geschichtsgedächtnis [09.04.2017, 14.51 Uhr]  >>
Bestehen unter des Meisters Augen [09.04.2017, 13.19 Uhr]  >>

Immer auf dem Laufenden



Newsletter >>

JüLicht auf Ihrer Site

Sie können unsere aktuellen Schlagzeilen auf Ihrer Website präsentieren - hier steht, wie >>.

Kontakt

Welches Anliegen Sie auch immer bewegt, über unser Kontaktformular >> können Sie mit uns in Verbindung treten.

Werbung