Prominenter Referent informierte im Jülicher Integrationsrat
Von Redaktion [04.03.2014, 06.50 Uhr]

Zahlreiche Interessierte waren der Einladung zur 17. Sitzung des Integrationsrats in Jülicher Rathaus gefolgt, um sich über die Bedeutung der Integrationsräte in NRW informieren zu lassen und um wichtige Informationen zu den bevorstehenden Wahlen zu erhalten.

Als Referenten waren angereist der Vorsitzende des Landesintegrationsrates NRW, Tayfun Keltek, und der Geschäftsführer, Engin Sakal. Beide Referenten stellten besonders heraus, dass das Land NRW mit der Einrichtung von Integrationsräten nach §27 Gemeindeordnung NRW allen anderen Bundesländern in der politischen Partizipation der Menschen mit Migrationshintergrund weit voraus sei.

In Jülich wurde der Integrationsrat in 2010 zum ersten Mal gewählt und seine Amtszeit neigt sich dem Ende zu. Eine Kommune, die wie Jülich bereits freiwillig in 2010 einen Integrationsrat eingerichtet hat, hat Vorbildfunktion für andere. Nach Ansicht des Vorsitzenden des Landesintegrationsrates, Tayfun Keltek, zeigt sich an den kommunalen Integrationsräten, ob politische Mitarbeit von Menschen mit Migrationshintergrund gewollt sei oder nicht.

Die anwesenden Vertreter verschiedener Migrantenselbstorganisationen und Kulturvereine nahmen dieses Plädoyer für ihre kommunalpolitische Partizipation aufmerksam zur Kenntnis und stellten viele Fragen zu den Möglichkeiten und Grenzen und zum Ablauf der Integrationsratswahlen 2014. Das Wahlamt der Stadt, vertreten durch Frank Muckel, beantwortete kompetent Einzelfragen hinsichtlich der Vorgehensweise für eine mögliche Integrationsratswahl 2014 in Jülich.

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So wurde auch eine Sammlung von mindestens 200 Unterschriften von Wahlberechtigten erörtert um seitens der Migranten eine erneute Einrichtung eines Integrationsrates in Jülich zu beantragen. Tayfun Keltek und Engin Sakal appellierten an die anwesenden Ratsvertreter, den Integrationsrat grundsätzlich als Gremium in der Hauptsatzung des Rates der Stadt Jülich zu verankern. Damit würde ein wichtiges Zeichen gesetzt gegenüber der Bevölkerung, dass Jülich die politische Partizipation seiner Migrantinnen und Migranten dauerhaft wünscht und braucht.

Im Rahmen der 17. Integrationsratssitzung gab die stellvertretende Vorsitzende, Irina Shemet, einen Überblick über die Tätigkeitsschwerpunkte des Jülicher Integrationsrates in der vergangenen Legislaturperiode. Der Tätigkeitsbericht kann unter www.juelich.de/integrationsrat eingesehen werden.

Informationen zur Veranstaltung gibt die Geschäftsstelle des Integrationsrates im Amt für Familie, Generationen und Integration (Beatrix Lenzen) unter der Tel.-Nr. 0 24 61 – 63 239 oder E-Mail: BLenzen@juelich.de. Hier können Interessierte auch Antragsformulare für die Beantragung der Einrichtung eines Integrationsrates in 2014 in Jülich erhalten.


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