Gedenken an Fukushima

Protest soll von Jülich landesweit ausstrahlen
Von Redaktion [05.03.2014, 07.24 Uhr]

Die Lan­des­kon­fe­renz der nord­rhein-west­fä­li­schen An­ti-Atom­kraft-In­itia­ti­ven laden am Samstag, 8. März, zu einer Demonstration nach Jülich ein. Zum dritten Mal jährt sich am 11. März der Be­ginn der Re­ak­tor­ka­ta­stro­phe im ja­pa­ni­schen Fu­kus­hi­ma, die damals durch einen Tsunami von bislang unvorstellbarem Ausmaß ausgelöst worden war.

Unter dem Motto „Fukushima mahnt“ startet am 8. März um 11.30 Uhr an der Haltestelle Forschungszentrum der Rurtalbahn ein Fahrradcorso zur Umrundung des FZ-Geländes. Um 13 Uhr findet dann auf dem Jülicher Walramplatz die Auftaktkundgebung mit Reden und Musik statt, gegen 13.40 Uhr folgt dann die Demonstration durch die Stadt mit einer Abschlusskundgebung auf dem Schlossplatz.

Die Demonstration soll aber nicht nur an die immer noch nicht gelösten Folgen des Reaktorunglücks im fernen Japan erinnern, sondern formuliert auch die Forderung der Bewegung an die rot-?grü­nen Lan­des­re­gie­rung in Düsseldorf für ein en­ga­gier­tes Vor­ge­hen gegen alle Atom­an­la­gen in NRW.

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Bewusst wurde Jülich als Protestort gewählt, um ge­ne­rell gegen die Nut­zung der Atom­ener­gie und spe­zi­ell gegen den Be­trieb des For­schungs­zen­trums Jülich aufmerksam zu machen. Ins Visier nehmen die Atomkraftgegner den Rück­bau des Re­ak­tors in Jülich, der nur zögerlich voran gehe und die Lagerung der 152 Cas­tor­be­häl­ter mit Atommüll und deren eventuelle Rücksendung ins Ursprungsland USA abgelehnt wird.

Die Abschlusskundgebung ist für 14.20 Uhr vorgesehen.

Wegen der Veranstaltung am Samstag, 8. März, kann auf dem Walramplatz in der Zeit von 9 bis 13 Uhr nicht geparkt werden. Ebenfalls werden wegen dieser Gedenkveranstaltung die zum Schlossplatz gelegenen Parktaschen in der Kurfürstenstraße (von Ecke Römerstraße bis zur Kölnstraße) am Samstag, 8. März, in der Zeit von 12 bis 17 Uhr für das Parken gesperrt. Die Verkehrsteilnehmer werden um Verständnis und um Beachtung gebeten


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